Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Nachdem der Deutsche BundeswehrVerband schon fast traditionell bei den relevanten Parteien im Programmprozess und an wichtigen Veranstaltungen wie Bundesparteitagen beteiligt ist, gibt es eine weitere, nicht weniger wichtige programmatische Komponente des verbandspolitischen Einflusses: die Fachgremien der Bundestagsfraktionen.
Der Bundesvorsitzende war am 23. Januar auf Einladung des verteidigungspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, zu Gast bei der Klausursitzung der Arbeitsgruppe Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ziel war es, insbesondere die Situation der Bundeswehr aus dem Blickwinkel der Soldaten zu beschreiben.
Sowohl beim Impulsvortrag von Oberstleutnant Wüstner, als auch in der anschließenden gemeinsamen Diskussion war das Interesse der SPD-Bundestagsabgeordneten am jetzigen Zustand, aber vor allem auch für die notwendigen Schritte für die Truppe in der kommenden Wahlperiode ungebrochen. Das Bewusstsein, dass die eingeleiteten Trendwenden ihre eigentlichen Ausprägungen erst längerfristig zeigen, kam deutlich zur Sprache. Gerade die richtige Implementierung der vorgesehenen umfangreichen Maßnahmen im Bereich der Trendwende Personal wurde einhellig als maßgeblich für ihren Erfolg erachtet.
Und so ließ es sich Wüstner auch nicht nehmen, einen Abriss über die wichtigsten Hindernisse und deren Abhilfe, etwa bei den Themen Soldatenarbeitszeitverordnung und Altersgrenzen, darzulegen. Weiterhin wurde wie vor vier Jahren die DBwV - Programmatik mit Blick auf eine mögliche Umsetzung in der kommenden Legislaturperiode erörtert. Ohne Programmatik, ohne Ziel, ohne gute Argumentationslinien, ist alles nichts. Dass der DBwV wie kein anderer bereits Ideen für die nächsten Legislaturperiode entwickelt hat, ist selbstverständlich.
Unabhängig von Wahlergebnissen muss schon jetzt Verständnis für die Forderungen des DBwV und einer möglichen Umsetzung in einem kommendem Koalitionsvertrag geworben werden. Somit wird nicht nur das "Heute" gestaltet, sondern das "Morgen" schon vorbereitet. Denn am Ende geht es nicht darum, wer als erster den richtigen Impuls hatte, sondern dass dieser auch umgesetzt wird. Und um das zu erreichen, muss man stets miteinander reden - parteiübergreifend!
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: