70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Funda Tekin, Direktorin des IEP, die estnische Botschafterin Marika Linntam und Sibylle Katharina Sorg, Botschafterin und Leiterin der Europa-Abteilung im Auswärtigen Amt (v.l.n.r.). Foto: DBwV/Anja Silbe
Am 12. Oktober fand das 15. Deutsch-Nordisch-Baltische Forum in der Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern (MV) statt. Das Format besteht seit mehreren Jahren, um Probleme in der Region zu identifizieren und über Lösungsmöglichkeiten zu sprechen. Das Institut für Europäische Politik organisierte das Forum in Kooperation mit der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern und mit der Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Das Thema des diesjährigen Forums war die Resilienz Europas in Zeiten von internen und externen Herausforderungen. Der Diskussion folgte auch eine Vertreterin des DBwV.
Sorge vor Desinformationen
Die einleitenden Worte der Debatte sprach die Staatssekretärin des Landes MV, Jutta Bieringer. Sie stellte Diplomatie und Dialog an die oberste und wichtigste Stelle in diesen Zeiten. Ohne Gespräche miteinander könnten keine Probleme gelöst werden und Fronten verhärten sich nur. Auch die kommenden Wahlen zum Europäischen Parlament waren Thema, denn bereits jetzt steigt die Sorge vor Desinformationen. Gegen diese anzugehen, wird viel Zeit und Kraft kosten. Insgesamt ging es ihr darum, besonders die Werte der EU wie die Rechtsstaatlichkeit zu bewahren.
Anschließend leitete Prof. Dr. Funda Tekin, die Direktorin des IEP, durch die Diskussion mit Botschafterin und Leiterin der Europaabteilung im Auswärtigen Amt, Sibylle Katharina Sorg und Botschafterin Marika Linntam aus Estland. Beide Botschafterinnen bekräftigten, dass die europäischen Werte verteidigt werden müssen. Das bedeute in diesen Zeiten, die Unterstützung für die Ukraine und für Israel aufrecht zu erhalten.
Bundeswehr im Baltikum gern gesehen
Sorg betonte zudem, dass alle demokratischen Kräfte nächstes Jahr ihre Stimme bei der Europa-Wahl abgeben sollen, um den Rechtspopulisten keine Chance für den Einzug ins Parlament zu bieten. Beide Botschafterinnen befürworteten eine Aufnahme weiterer Länder in die EU. Dabei sei es auch nötig, noch einmal verstärkt auf die Reformierung der EU-Institutionen zu schauen. Eine Ausweitung der qualifizierten Mehrheitsentscheidungen könne ohne Vertragsänderungen geschehen. Für Botschafterin Linntam zeigte die erneute Beschädigung einer Pipeline in der baltischen Region, dass in die Verteidigungsfähigkeit investiert werden muss. Die Bahnverbindungen benötigen mehr und zuverlässigere Strecken, damit ein Grundlevel an militärischer Mobilität gewährleistet ist. Die europäischen Initiativen, um Mobilität zu stärken und die Stationierung einer Brigade in Litauen stoßen im Baltikum auf ein positives Echo. Die Bundeswehr ist dort ein gern gesehener Helfer.
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