70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen
Berlin. In Sachen G36 ist offenbar mit ganz harten Bandagen gekämpft worden – und gelegentlich sogar mit unfairen! Im Jahr 2013 haben der Waffen-Hersteller Heckler & Koch und Mitarbeiter des Ministeriums versucht, mit Hilfe des Militärischen Abschirmdienstes MAD negative Berichterstattung über das Sturmgewehr zu verhindern. Das gaben Ministeriums- Vertreter in einer geheimen Sitzung des Verteidigungsausschusses zu.
Demnach sollte der Dienst gegen Behörden-Mitarbeiter vorgehen, die Informationen an Journalisten weitergegeben haben. Auch die Journalisten selbst sollten angeblich ausgespäht werden. Der damalige MAD-Präsident hat die Initiative seinerzeit abgelehnt. Das Büro der Ministerin war schon 2014 über den Vorgang informiert, sie selbst soll die entsprechende Vorlage aber nicht selbst gesehen haben.
Die Grünen im Bundestag sprechen von einem „Skandal“ und einem „Angriff auf die Pressefreiheit“ und fordern einen Untersuchungsausschuss. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte in einer Stellungnahme, es sei „befremdlich“, dass Heckler & Koch sich an den MAD gewandt habe, „völlig inakzeptabel“ sei allerdings, dass sich der damalige Abteilungsleiter Rüstung mit einem Brief an den MAD diese Initiative zu eigen mache. Von der Leyen weiter: „Der Abteilungsleiter ist inzwischen seines Postens enthoben. Dass es aber überhaupt zu einem solchen Vorgang kommen konnte, muss weiter aufgearbeitet werden.“ Dazu gehöre auch die Frage, wie die Informationen über diese Vorkommnisse in ihrem Büro gehandhabt worden seien. Notfalls werde sie „weitere strukturelle und personelle Konsequenzen“ ziehen.
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