Die Teilnehmer der KERH Ulm/Neu-Ulm vor einem historischen Daimler-Oldtimerbus im Kundencenter von Daimler Buses in Neu-Ulm. Foto: Dieter Mehrl

Die Teilnehmer der KERH Ulm/Neu-Ulm vor einem historischen Daimler-Oldtimerbus im Kundencenter von Daimler Buses in Neu-Ulm. Foto: Dieter Mehrl

27.10.2026
Von Dieter Mehrl

Wo auch Busse für die Bundeswehr entstehen: KERH besucht Daimler Buses

Wie entstehen moderne Reisebusse und welche Fertigungsprozesse stecken dahinter? Antworten auf diese Fragen erhielten 50 Mitglieder der Kameradschaft ERH Ulm/Neu-Ulm bei einer rund zweistündigen Führung durch das Werk von Daimler Buses in Neu-Ulm.

Das Unternehmen beschäftigt am Standort rund 3.900 Mitarbeiter und fertigt neben den bekannten SETRA-Reisebussen auch Fahrzeuge für die Bundeswehr. Gerade dieser Bezug zur Truppe machte den Besuch für die Mitglieder der Kameradschaft besonders interessant.

Die Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in die Produktion bis hin zur kompletten Endmontage der SETRA-Reisebusse sowie in die Sitzfertigung. Beindruckend war die hochmoderne Montagehalle mit ihren Fertigungsstraßen und die präzise abgestimmte Materialversorgung nach dem Prinzip „Just in Time“, bei der Bauteile teilweise direkt aus anderen Werken des Konzerns angeliefert werden.

Für Staunen sorgten auch die Produktionszahlen: Täglich verlassen zehn individuell ausgestattete Reisebusse mit einer Länge von bis zu 14,90 Metern das Werk. Zudem werden jedes Jahr mehr als 100.000 Sitze gefertigt und in alle Welt ausgeliefert.

Am Ende der Besichtigung bedankte sich KERH-Vorsitzender Oberstleutnant d.R. Johannes Allgaier bei den Gastgebern für die informative und eindrucksvolle Führung mit einem kleinen Präsent. Zugleich machte Allgaier bereits neugierig auf die kommenden Veranstaltungen der Kameradschaft, die erneut interessante Einblicke und attraktive Ziele für die Mitglieder bereithalten werden.

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