Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
Bundesregierung beschließt Novellierung des Versorgungsausgleichsrechts
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
Trumps strategischer Fehlschluss trifft auch Europa
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - In der Bundeswehr fehlt aus Sicht des Historikers Michael Wolffsohn die nötige Bereitschaft zur Selbstkritik, um die Affären der vergangenen Monate aufzuarbeiten. Bei der Kritik von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) handele es sich nicht um grundlose Pauschalvorwürfe, sagte Wolffsohn der «Passauer Neuen Presse» (20. Juli 2017). Wo Einzelfälle sich häuften, seien es keine Einzelfälle mehr. «Dann ist ein Muster erkennbar. Deshalb muss man genau und überall hinschauen und nicht warten, bis tröpfchenweise die Wahrheit ans Licht kommt.» Nach mehreren Enthüllungen über entwürdigende Aufnahmerituale und sexuelle Belästigung bei der Bundeswehr hatte von der Leyen harte Kritik geübt, Aufklärung angemahnt und die Truppe in die Pflicht genommen. Ihr wurde daraufhin vorgeworfen, die Verfehlungen aufgebauscht zu haben, um sich als Problemlöserin zu profilieren. So kritisierte der wegen zu schleppender Aufklärung abgesetzte Heeres-Chefausbilder Walter Spindler, das Ministerium und seine Leitung hätten Soldaten und einzelne Standorte «pauschal, beständig und in einem verantwortungslosen Maße» beschädigt. Die militärische Führung habe nach von der Leyens Kritik sehr heftigen Widerspruch geleistet, sagte Wolffsohn - «aber weniger im Sinne eines selbstkritischen Aufarbeitens. Stattdessen spielen nicht wenige in der Bundeswehr die beleidigte Leberwurst.» Wolffsohn war von 1981 bis 2012 Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München.
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