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In wenigen Monaten ist es 25 Jahre her, dass aus zwei deutschen Armeen eine wurde – so ist es nur logische Konsequenz, dass der Besuch von Stabsfeldwebel Stefan Lysk in Torgelow und Eggesin ganz im Zeichen der „Armee der Einheit“ stand.
Der stellvertretende Vorsitzende Heer nutzte den Standorttag, um über aktuelle Schwerpunkte in der Arbeit des DBwV zu informieren. Doch Lysk ging insbesondere auf die Historie und auf die Rolle ein, die der Deutsche BundeswehrVerband in den Zeiten der Wende spielte. „Noch bevor sich die Zukunft der NVA-Angehörigen klar abgezeichnet hatte, war der DBwV dabei und hat seine Hand ausgestreckt, um zu einer gemeinsamen berufsständischen Vertretung einzuladen“, sagte Lysk. Mit der Unterstützung des damaligen Verbandes der Berufssoldaten der Nationalen Volksarmee habe man den Soldaten im Osten Deutschlands noch vor dem Zustandekommen der Armee der Einheit eine Stimme verliehen. Nach der Auflösung dieses Verbandes Ende September 1990 habe sich diese Tradition im Landesverband Ost des DBwV fortgesetzt.
Auf großes Interesse der Soldaten am Standort stießen die persönlichen Erfahrungsberichte von zwei ehemaligen Offizieren. Oberst a.D. Karl Marschner war der letzte Kommandeur der in Eggesin stationierten 9. Panzerdivision der NVA – die galt als Eliteverband der DDR-Streitkräfte. Am 3. Oktober 1990 gab Marschner die Verantwortung für die Division an die Bundeswehr ab. „Für mich und für die Mehrzahl der Angehörigen der NVA war das ein Tag des Aufatmens“, erinnerte sich Marschner. Für Oberstleutnant a.D. Hans-Günter Grünebach war die Wende ebenfalls „ein Geschenk“. Der ehemalige Bundeswehr-Offizier war im Herbst 1990 nach Eggesin gereist, um das Kommando des Pionierbataillons 9 der 9. Panzerdivision zu übernehmen.
„Am Anfang war die Zeit geprägt von Unsicherheit“, sagte Grünebach. Vielen NVA-Angehörigen sei damals nicht richtig bekannt gewesen, wie es weitergehen sollte. Rückblickend bezeichnete Grünebach seinen siebenmonatigen Dienst in Eggesin als „aufregende, aber lehrreiche Zeit“.
Die Berichte der beiden Zeitzeugen fesselten die Soldaten in der Torgelower Betreuungseinrichtung. Einige von ihnen waren in der Wendezeit noch gar nicht auf der Welt. Zum Schluss sagte Stabsfeldwebel Lysk zu den ehemaligen Offizieren von Bundeswehr und NVA: „Wir hätten ihnen beide gerne noch deutlich länger zugehört – so spannend war es!“
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