Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
António Guterres (r.) mit seinem Vorgänger als UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Foto: picture-alliance/ZUMA Press
Die Vereinten Nationen haben seit dem 1. Januar 2017 einen neuen Generalsekretär. Die Hoffnung, dass der UN-Sicherheitsrat dadurch in punkto Syrien nicht länger blockiert wird, ist damit zwar weiter unbegründet – im September 2016 war eine von Frankreich und Spanien eingebrachte Syrien-Resolution, die die Luftangriffe auf Aleppo stoppen sollte, am russischen Veto gescheitert –, jedoch ist die Personalie Ausdruck eines allgemeinen Krisenbewusstseins: António Guterres war nämlich zuvor Chef des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR.
Der gebürtige Lissaboner wurde 1949 geboren und studierte nach der Hochschulreife Ingenieurwissenschaften am Instituto Superior Técnico der Universität Lissabon. 1976 zog er für Portugals Sozialisten Partido Socialista ins Parlament ein. Als Abgeordneter war er zeitweise Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Planung, später des Ausschusses für territoriale Verwaltung, Gemeinden und Umwelt wie auch zeitweise Fraktionsvorsitzender.
Zwischen 1991 und 2002 war er Mitglied des Staatsrates, portugiesisch Conselho do Estado, einem hochkarätigem Forum, dem unter anderem der Premierminister sowie der Präsident des Verfassungsgerichts angehören und das den Präsidenten berät. In dieser Zeit war er zudem Vorsitzender seiner Partei. Höhepunkt seiner – nationalen – politischen Karriere war das Amt des Premierministers, welches er für zwei Legislaturperioden von 1995 bis 2002 innehatte. Im Anschluss daran war er – wie bereits erwähnt – von 2005 bis 2015 UN-Flüchtlingskommissar.
In das Amt des Generalsekretärs war er auf Empfehlung des UN-Sicherheitsrats gestartet, hatte aber auch die Mehrheit in Vollversammlung für sich gewinnen können. Die Wahl wurde gewissermaßen zur Formsache. "Alles, wonach wir als menschliche Gemeinschaft streben – Würde, Hoffnung, Fortschritt und Wohlstand –, ist abhängig vom Frieden. Aber Frieden wiederum hängt von uns ab", erklärte er in seiner Antrittsrede vor der Vollversammlung.
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