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300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Kyros Mossadegh, der Schah und die Mullahs
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
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Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die CESI-Tagung wurde erstmals in einem Online-Format abgehalten. Screenshot: DBwV
Mitte Dezember 2020 fand der Congress der Europäischen Union Unabhängiger Gewerkschaften – CESI – statt. Der Präsident, der Luxemburger Romain Wolff, wurde für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden der Generalsekretär Klaus Heeger sowie der Schatzmeister Urs Staufer. Dieses Team ist verantwortlich, die europäischen Anliegen von fünf Millionen Menschen, die in 45 Gewerkschaften aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes aus 30 Ländern organisiert sind, gegenüber den Institutionen in Brüssel zu vertreten.
Wegen der Corona-bedingten Infektionsgefahr wurde die zweitägige CESI-Tagung zum ersten Mal in einem Online-Format abgehalten. Hauptredner war der EU-Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, Nicolas Schmit. Das Treffen stand unter dem Thema „30 Jahre Engagement – jetzt mehr denn je“, dies in Anspielung an das 30-jährige Jubiläum der CESI, die am 27. April 1990 in Brüssel in den Räumlichkeiten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses gegründet wurde.
„Von dem diesjährigen Kongress geht die klare Botschaft aus, die Bemühungen der vergangenen Jahre fortzusetzen im Interesse aller Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sowie der gesamten Gesellschaft“, betonte CESI-Präsident Romain Wolff in seiner Rede. Gerade in Krisenzeiten würden viele Anliegen auf der EU-Agenda stehen. Umso notwendiger sei eine starke europäische Gewerkschaft wie die CESI. Bei der Lösung der bestehenden Probleme komme den Gewerkschaften sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene eine besondere Rolle zu. Die CESI werde sich weiterhin für einen echten sozialen Dialog einsetzen, in dem sich sämtliche Akteure in einem konstruktiven Klima des gegenseitigen Respekts entgegenkommen.
Als Vertreter des BundeswehrVerbandes nahm der ehemalige Landesvorsitzende West Thomas Sohst an dem Congress teil. „Die soldatischen und zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr gehören unzweifelhaft zum öffentlichen Dienst. Deshalb ist der DBwV bei der CESI gut aufgehoben, um an der gesetzgeberischen Gestaltung der sozialen Rahmenbedingungen durch Kommission und Parlament mitzuwirken. Dies ist notwendig im Frieden und im Einsatz, in den nationalen Streitkräften, aber auch mit Blick auf ein sich wandelndes Europa mit möglicherwiese dann auch europäischen Streitkräften.“
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