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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In der DBwV-Bundesgeschäftsstelle (v.l.n.r.): Hendrik Meerkamp, Andreas Steinmetz, Klaus Heeger und Thomas Sohst. Foto: DBwV
Der Generalsekretär der CESI, Klaus Heeger, sowie der leitende Politikberater der CESI, Hendrik Meerkamp, wurden durch den 2. stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Hauptmann Andreas Steinmetz, sowie das Mitglied des DBwV im Vorstand der CESI, Oberstleutnant a.D. Thomas Sohst, empfangen.
Nachdem über die aktuellen Themen auch mit Blick auf die Hauptversammlung gesprochen wurde (die CESI wird mit ihrem Präsidenten vertreten sein) stellte Thomas Sohst die Evaluierung des europäischen Engagements des DBwV vom Anfang des Jahres vor. Der DBwV will eigene Interessen mit der CESI und mit EUROMIL durchsetzen und durch seine Mitgliedschaft das Engagement der Dachverbände unterstützen – eine Win-Win-Situation, an der mit Blick auf die Herausforderungen auf europäischer Ebene festgehalten werden soll.
Neben dem Klimawandel ist das zweite Hauptthema auf europäischer Ebene die Digitalisierung. Meerkamp informierte über das Projekt DiWork, das die CESI mit Unterstützung der EU-Kommission bis Anfang 2023 beschäftigen wird. Es soll mit wissenschaftlicher Unterstützung herausgearbeitet werden, wie die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von der Digitalisierung betroffen sein werden und welche Forderungen sich daraus an die Kommission ableiten werden, um einen sozial verträglichen und die Interessen der Beschäftigten berücksichtigenden Übergang zu gestalten. Steinmetz wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im Bereich der Qualifizierung, die zweifellos notwendig sein wird, die Vorgaben des Bologna-Prozesses – vor allem aber des Kopenhagen-Prozesses – zu berücksichtigen sein werden. „Wenn an die Beschäftigten im nicht-akademischen Bereich nicht ausreichend gedacht werde, dann wäre das Projekt Digitalisierung zum Scheitern verurteilt, da sich diese Gruppe der Beschäftigten nicht mitgenommen fühlt. Konkret denke er dabei an die Gruppe der Mannschaften und Arbeitnehmer in der Bundeswehr, so Steinmetz.
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