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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
v.l.: Oberbootsmann Schnitter (stv. Vorsitzender) und Hauptbootsmann John Hermanns (Vorsitzender) führen die Truppenkameradschaft der Bonn. Foto: DBwV
Am Freitag, den 5. April 2024 um 10 Uhr, kehrt der Einsatzgruppenversorger (EGV) "Bonn" in seinen Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Die "Bonn" ist am 15. Januar dieses Jahres unter dem Kommando von Fregattenkapitän Eike Deußen (50) aus Wilhelmshaven ausgelaufen, um am NATO Einsatzverband der Very High Readiness Joint Task Force Maritime (VJTF M) und mit dieser an der sogenannten Ostflanke in Nord- und Ostsee und im Nordatlantik teilzunehmen.
"Ich bin froh, alle gesund und munter wieder mit nach Hause gebracht zu haben", betont der Kommandant. "Ich bin stolz auf meine Besatzung und auf die gezeigten Leistungen im zurückliegenden Einsatz.
Es hat sich gezeigt, dass es ein gehöriger Unterschied ist, zusammen im internationalen Großverband zu fahren oder mehr oder weniger auf sich gestellt eine Mission im Mittelmeer zu erfüllen. Gerade auf der Brücke und in der Operationszentrale konnte durch den Einsatz im Verband vorhandenes Wissen angewandt und erweitert werden", führt Fregattenkapitän Deußen fort.
Der Einsatz und die Zusammenarbeit in einem internationalen NATO-Verband mit den Schiffen unterschiedlicher Nationen war eine neue Erfahrung für Schiff und Besatzung. Highlights waren die Betankung eines Flugzeugträgers, die internationale Kameradschaft auf See und im Hafen sowie auch der erste Besuch als Teil eines NATO-Verbandes im neuen NATO-Mitgliedsland Schweden.
"Nebenbei war es für uns ja, nach den letzten Einsätzen im Mittelmeer, ein ganz neues Terrain und die schroffe, verschneite Natur Norwegens, die Polarlichter, sowie die vorbeiziehenden Wale werden vielen noch lange in Erinnerung bleiben", sagt der Kommandant abschließend. Die 183-köpfige Besatzung der "Bonn" legte ca 11.000 Seemeilen (ca. 20.372km) in knapp drei Monaten zurück.
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