Der Traditions-Kutter "Nordwind" bot erneut eine ideale Plattform für den Landesverband Ost, Persönlichkeiten aus Militär und Politik in einzigartiger Atmosphäre zusammenzubringen. Foto: DBwV/Yann Bombeke

Der Traditions-Kutter "Nordwind" bot erneut eine ideale Plattform für den Landesverband Ost, Persönlichkeiten aus Militär und Politik in einzigartiger Atmosphäre zusammenzubringen. Foto: DBwV/Yann Bombeke

07.08.2026
Von Yann Bombeke

Ausfahrt der „Nordwind“ mit dem Landesverband Ost: Maritimes Flair und viele gute Gespräche

Es ist ein außergewöhnliches Format, das gerade dabei ist, zu einer guten Tradition des Landesverbandes Ost zu werden: Die Ausfahrt der „Nordwind“ mit prominenten Gästen im Rahmen der Hanse Sail in Rostock.

Los geht es im Marinestützpunkt Hohe Düne, wo die „Nordwind“ für die Zeit der Hanse Sail festgemacht hat. Der Vorsitzende des Landesverbandes Ost im Deutschen BundeswehrVerband, Hauptmann Ralf Baasch, begrüßt gemeinsam mit seinem Stellvertreter Hauptmann Alexander Dreiser zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Bundeswehr, Politik und Geistlichkeit an Bord des Traditions-Kutters des Marinemuseums Wilhelmshaven. In seinen Grußworten macht Baasch deutlich, was diese außergewöhnliche Veranstaltung für ihn ausmacht: „Eine Gelegenheit für Begegnung, Austausch und Kameradschaft“. Der Landesvorsitzende weiter: „Gerade in bewegten Zeiten ist es wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben. Persönliche Begegnungen schaffen Vertrauen – und vieles lässt sich im direkten Gespräch besser klären als am Schreibtisch oder in einer Videokonferenz.“ Baasch betont, dass der Deutsche BundeswehrVerband von diesem Austausch lebe, „zwischen Soldatinnen und Soldaten, zwischen Politik, Dienststellen, Verbänden und all denen, die Verantwortung für unsere Bundeswehr tragen“.

Der Rahmen ist für die Ausfahrt ideal: Das Wetter spielt gut mit, die Hitze der vorangegangenen Tage ist Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und einer leichten Brise gewichen. Reges Treiben herrscht schon auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne, der anlässlich der Hanse Sail seine Tore vom 7. bis 9. August für Besucherinnen und Besucher öffnet. Auch im Rostocker Hafen geht es einen Tag vor Beginn der Hanse Sail bunt zu: Viele Schiffe und Boote aus aller Welt sind in der Hansestadt zu Gast; Neuankömmlinge werden an der Hafeneinfahrt mit einem Böllerschuss begrüßt. 

Kaum hat die „Nordwind“ ihren Liegeplatz verlassen, nutzen die Gäste an Bord die Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen, natürlich auch mit den Mandatsträgern des DBwV: So sind die Landesverbände Ost und Nord sowie der Vorstand Marine an Bord. Schießlich geht es um die gemeinsame Sache. Das maritime Format der Veranstaltung findet auch bei Vizeadmiral Axel Deertz, Stellvertreter des Inspekteurs der Marine, Zuspruch: „Ich kann hier ungezwungen mit Menschen sprechen, die ich sonst nicht so einfach treffe. Die ‚Nordwind‘ bietet jetzt im Vorfeld der Hanse Sail eine ideale Plattform für den Austausch mit den Vertretern des Deutschen BundeswehrVerbandes und den Gästen hier an Bord.“

Die Fahrt der „Nordwind“ führt auch am Marinearsenal Warnowwerft vorbei. Seinen üblichen Arbeitsplatz kann Leitender Regierungsdirektor Markus Potschantek auf die Weise mal von der Seeseite aus sehen. „Die traditionelle Ausfahrt des Deutschen BundeswehrVerbandes auf der ‚Nordwind‘ ist für mich ein verlässlicher Termin, weil sie einen offenen und direkten Austausch mit Entscheidungsträgern und Enablern aus Bundeswehr und Politik ermöglicht“, sagt Potschantek.  Zahlreiche Anliegen hätten auf diesem Weg bereits erfolgreich angestoßen werden, die über den regulären Dienstweg nur schwer voranzubringen gewesen wären, sagt er. Und betont: „Der persönliche Kontakt ist von unschätzbarem Wert.“

Auch Konteradmiral Christoph Müller-Meinhard ist an Bord; der Kommandeur Unterstützung und Abteilungsleiter Einsatzunterstützung im Marinekommando Rostock zeigt sich angetan von der Tour: „Der Rahmen hier auf der ‚Nordwind‘ ist gerade für die Marine hervorragend – alte Erinnerungen kommen hoch bei dem tollen Wetter. Man ist gleich in der maritimen Stimmung, um auch entsprechende Gespräche zu führen. Der eingeladene Kreis bildet eine breite Palette der Bundeswehr ab. Es gibt unendliche Möglichkeiten, hier auch grundsätzliche Dinge anzusprechen. Ich bin zum wiederholten Mal dabei und im Ergebnis kann ich immer einige Ideen und Arbeitspakete mitnehmen, um die Marine und die Bundeswehr ein Stück besser zu machen. Daran zu arbeiten, ist eine Super-Sache und zeigt mal wieder, wie wichtig der Verband ist, in dem ich schon sehr lange Mitglied bin.“

Katy Hoffmeister, Abgeordnete der CDU im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns, ist dagegen zum ersten Mal dabei. „Ich wusste nicht genau, was mich erwartet“, sagt die Politikerin, die ebenfalls den guten Austausch an Bord lobt: „Ich habe in der kurzen Zeit sehr viele Gespräche unterschiedlicher Art geführt, unter anderem darüber, wie es dem Militär aktuell tatsächlich angesichts der Bedrohungslage geht und wie die Reflexion hier am Standort Rostock ist. Das hat mich sehr beeindruckt. Insofern bin ich sehr dankbar, dass ich dieses Angebot des Deutschen BundeswehrVerbandes angenommen habe.“

Nach zwei kurzweiligen Stunden und einer Stärkung mit einem traditionellen Erbseneintopf, ausgegeben von der Crew, macht die „Nordwind“ wieder im Marinestützpunkt fest. Die Äußerungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, wie außergewöhnlich und wie wertvoll diese Veranstaltung des Landesverbandes Ost ist. Menschen zusammenbringen, den Austausch zwischen verschiedensten Bereichen fördern, neue Gedanken und Ideen entwickeln und Dinge auch auf unkonventionelle Art zum Wohle der Menschen der Bundeswehr voranbringen: All das ist fest in der DNA des Deutschen BundeswehrVerbandes verankert.

Entsprechend zufrieden zeigt sich auch der Landesvorsitzende, als die Gäste die „Nordwind“ wieder verlassen. Hauptmann Baasch betont: „Die Ausfahrt anlässlich der Hanse Sail hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der persönliche Austausch für den Deutschen BundeswehrVerband ist. Vertreterinnen und Vertreter aus Bundeswehr, Politik, Verwaltung, Militärseelsorge und Verband nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Verbindungen zu knüpfen und sich in maritimer Atmosphäre auszutauschen. Die große Beteiligung und die hochrangigen Gäste unterstreichen die Bedeutung dieser traditionellen Veranstaltung. Die Hanse Sail bietet hierfür den passenden Rahmen. Sie verbindet Tradition mit Gegenwart und schafft Raum für Begegnungen, die Vertrauen stärken und die Zusammenarbeit fördern. Damit bleibt diese Ausfahrt ein fester und wichtiger Bestandteil des Veranstaltungskalenders im Landesverband Ost.“

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