Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
Vor einem gewaltigen Kraftakt – Interview mit Vizeadmiral Thomas Daum
Die TSK CIR ist ein unverzichtbarer Pfeiler moderner Landesverteidigung
„Wir haben erhebliche Lücken im europäischen Verteidigungsbereich"
Eckwertebeschluss zum Bundeshaushalt 2027 und Finanzplanung bis 2030
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Nächste Runde für die Soldata: Bundesweite Job- und Bildungsmesse für Soldaten
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Referenten – Brigadier Mag. Klaus Klingenschmied (von links, Österreich), der Militärpsychologe Prof. Dr. Hubert Annen (Schweiz) und Generalleutnant a.D. Alfons Mais (Deutschland) – zeichneten ein teils ernüchterndes Bild der sicherheitspolitischen Lage. Foto: Christoph Auer
Der Internationalen Bodenseekongress brachte erneut sicherheitspolitische Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.
Im brechend vollem Montfortsaal im Landhaus in Bregenz diskutierten Mitglieder sicherheitspolitisch aktiver Organisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz die Bedeutung von Wehr‑ und Verteidigungswillen als Grundlage militärischer Handlungsfähigkeit. Der DBwV als Mitgastgeber war mit einer Delegation des Landesverbandes Süddeutschland unter Führung von Oberstleutnant a.D. Christoph Auer vertreten.
Die Referenten – Generalleutnant a.D. Alfons Mais (Deutschland), der Militärpsychologe Prof. Dr. Hubert Annen (Schweiz) und Brigadier Mag. Klaus Klingenschmied, Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie Enns (Österreich) – zeichneten ein teils ernüchterndes Bild der sicherheitspolitischen Lage. Mais warb nachdrücklich für die Reaktivierung der Wehrpflicht: „Was nützt die Zeitenwende, wenn sie nicht durch ausreichendes Personal unterlegt ist?“ Finanzielle Mittel allein reichten nicht aus; entscheidend seien einsatzbereite Verbände. Er plädiere für eine allgemeine einjährige Dienstpflicht.
Die Schweiz und auch Österreich betrachten ihre Neutralität als identitätsstiftend, auch deshalb gilt hier die Wehrpflicht für männliche Bevölkerung. Die Experten beider Länder betonten die Notwendigkeit dieser Wehrpflicht. Einigkeit bestand darin, der Bevölkerung mehr unbequeme Wahrheiten zuzumuten. Angesichts der aktuellen Bedrohungen sei kein Platz für Sicherheitsillusionen. Der Kongress verstand sich damit bewusst nicht als „Gute‑Laune‑Veranstaltung“, sondern als dringender Appell zum Handeln.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: