Landesvorsitzender Gerhard Stärk mit Divisionskommandeur Brigadegeneral Ruprecht von Butler. Foto: Thomas Heinrich

Landesvorsitzender Gerhard Stärk mit Divisionskommandeur Brigadegeneral Ruprecht von Butler. Foto: Thomas Heinrich

17.05.2021
Roland Stengl/Ingo Kaminsky

Landesvorsitzender beim Kommandeur 10. Panzerdivision

Informationsaustausch zur Corona-Lage, Strukturreform der Bundeswehr und Verbandsarbeit in Süddeutschland

Brigadegeneral Ruprecht von Butler führt seit März 2021 die 10. Panzerdivision (10. PzDiv) im bayerischen Veitshöchheim. Es ist selbstverständlich für Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk, sich als Landesvorsitzender Süddeutschland und die Verbandsarbeit im DBwV vorzustellen.

Der Besuch entwickelte sich zu einem regen Informationsaustausch zu aktuellen Themen. Bei den Corona-Schutzimpfungen in der Bundeswehr forderte der General mehr Tempo insbesondere in Vorbereitung auf den Auslandseinsatz. Die zweite Schutzimpfung sollte vor dem Beginn eines Auslandseinsatzes gewährleistet sein. Zudem wäre eine klare Regelung der Duldungspflicht für eine solche Schutzimpfung aus seiner Sicht notwendig. Hier wünsche sich der General eine stärkere Unterstützung durch den DBwV. Zunehmend besser klappe es mit den Schutzimpfungen für Soldaten, die im Rahmen der Corona-Amtshilfe u.a. in Testzentren, Gesundheitsämtern und in der Pflege eingesetzt sind, wenn auch dies flächendeckend noch nicht an allen Einsatzorten gewährleistet sei, so der Divisionskommandeur.
  
Weitere Themen waren die angekündigte und überfällige Strukturreform der Bundeswehr sowie das Gesetz zur Änderung soldatenrechtlicher Vorschriften. Der Kommandeur und der Landesvorsitzende stimmen überein, dass es Veränderungen in der Bundeswehr brauche, um Führungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft auf das von NATO und Bündnispartnern geforderte Niveau zu heben. Beim Gesetz zu Änderung soldatenrechtlicher Vorschriften vertrat Stärk die Position des DBwV. hier vertrat der General trotz Verständnis für die Argumente des DBwV eine andere Auffassung hat.

Der Landesvorsitzende warb für die noch im Jahr 2021 geplanten Fach- und Zielgruppentagungen des Landesverbands, die mit ihren Themen für die adressierten Zielgruppen der Chefs, Spieße und Soldaten in Mitbestimmungsgremien Weiterbildungscharakter haben. Brigadegeneral von Butler dankte dem DBwV für seine stets konsequente und zielführende Unterstützung, die er in seinen ca. 35 Jahren als überzeugtes Mitglied in den verschiedenen Verwendungen wahrgenommen habe. So habe er in seiner letzten Verwendung im BMVg bei zahlreichen Kontakten und in Gesprächen mit dem Bundesvorsitzenden Oberstleutnant André Wüstner tiefere Einblicke in die wertvolle Arbeit des Verbandes erfahren. 

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