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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Oberstleutnant Christian Mayer stellt bisherige und künftige Entwicklungen im HSG 64 vor Foto: DBwV
Diese Frage beantwortete der Kommodore des Geschwaders, Oberstleutnant Christian Mayer, ausführlich bei seinem Vortrag vor nahezu 150 Gästen in der Kurt-Georg-Kiesinger-Kaserne in Laupheim. Eingeladen hatte die Gesellschaft für Sicherheitspolitik - Sektion Ulm unter Leitung von Oberstleutnant a.D. Wolfgang Goetze und deren Kooperationspartner, darunter der DBwV.
Der Vorsitzende des Bezirks Donau-Neckar-Bodensee, Oberstabsfeldwebel a.D. Harald Lott, stellte den Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Bürgerschaft und Militär aus Laupheim, Ulm und Dornstadt den Kommodore des Geschwaders vor. Mayer blickt auf nahezu 30 Dienstjahre zurück, war bis 1998 bei der Heeresfliegertruppe und danach über 20 Jahre bei der Luftwaffe in verschiedenen fliegerischen Führungsverwendungen und im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Selbst ausgebildeter Luftfahrzeugführer führt Mayer seit einem Jahr den mit ca. 2.700 Dienstposten größten fliegenden Verband der Bundeswehr.
Der Kommodore begann seinen Vortrag zum Thema „Das Hubschraubergeschwader 64 – der größte fliegende Verband der Bundeswehr auf dem Weg in die Zukunft“ mit einem Blick in die Vergangenheit der mit CH-53 ausgerüsteten Verbände beim Heer und in der Luftwaffe. Die Entwicklungen waren geprägt von unzähligen strukturellen Veränderungen in der Heeresfliegertruppe und bei den Hubschrauberkräften der Luftwaffe.
Heute stehen die mittleren Transporthubschrauber CH-53 unter der Führung des HSG 64 der Luftwaffe. Hauptaufgabe ist der teilstreitkraftübergreifende Lufttransport von Personal und Material im nationalen und multinationalen Bereich. Dazu zähle u.a. die Unterstützung von Spezialkräften, der qualifizierte Lufttransport von Verwundeten, aber auch das Retten, Evakuieren und Befreien von deutschen Staatsangehörigen im Ausland im Rahmen des nationalen Risiko- und Krisenmanagement. Mit dem H154M LUH SOF stehe dazu ein auf die Bedürfnisse der Spezialkräfte der Bundeswehr zugeschnittener Hubschrauber zur Verfügung.
Mayer sieht Modernisierungsbedarf, wenn die für eine Bundeswehr der Zukunft geforderten Fähigkeitsprofile erreicht werden sollen. In Zukunft seien Aufgaben des internationalen Krisenmanagements und der Landes- und Bündnisverteidigung gleichrangig zu bewältigen. Dazu bedürfe es einer modernen Ausrüstung. Mit der Freigabe der finanziellen Mittel durch den Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages sei nunmehr der Weg frei für die Beschaffung eines neuen, dringend benötigten schweren Transporthubschraubers.
Die rege Diskussion im Anschluss zeigte das hohe Interesse der Teilnehmer an den Entwicklungen der Luftwaffe am Standort Laupheim. „Man darf gespannt sein, wohin die Reise geht!“, so Bezirksvorsitzender Lott.
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