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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Stabsfeldwebel Björn Kraus mit Kameraden vom NATO E-3A-Verband. Foto: ZVBw\Yildrim
2024 beschloss der Bundestag zukünftig seine zehn Millionen Veteraninnen und Veteranen zu wertschätzen. Dies ist mit dem jährlichen Veteranentag zum Ausdruck zu bringen. Nicht nur in Berlin vor dem Reichstag auch auf dem Marktplatz in Geilenkirchen standen die Veteranen und Veteraninnen im Fokus. Als Garnisonsstadt war es den Vertretern der Stadt Geilenkirchen, allen voran Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld (parteilos), ein persönliches Anliegen den 1. Nationalen Veteranentag am 15. Juni in einer würdigen Veranstaltung zu begehen; so der Stellvertreter des Landesvorsitzenden Hauptmann a.D. André Häusler (zugleich StOKa -Vorsitzender Geilenkirchen).
Der Geilenkirchener StadtSommer am Wochenende gab den Rahmen vor. Auf Seiten der Bundeswehr war sicherlich die Standortkameradschaft des Deutschen BundeswehrVerband (DBwV) die treibende Kraft, die frühzeitig den Reservistenverband und die beiden stationierten Verbände NATO E3A und ZVBw (Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr) miteingebunden hatte, so dass verschiedene Ideen auf den Tisch kamen.
Im Zentrum der Aktivitäten Bundeswehr für das gesamte Wochenende war eine Feldküche mit Erbsensuppe, Bockwürstchen und Brötchen – dem Klassiker der Geländeverpflegung. Hierfür nochmals einen besonderen Dank an die 1. Kompanie des Feldjägerregiment 2 aus Hilden. Erwartet und erfüllt wurde ein reger Austausch mit den anwesenden Veteranen auf der einen Seite -egal ob aktive Soldaten, Reservisten oder ehemalige- und den interessierten Bürgern und Bürgerinnen.
Den besonderen Stellenwert des Veteranentags in Stadt und Kreis unterstrich dabei sicherlich auch die Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Bernd Krückel und des Landrats Stephan Pusch (beide CDU). Insgesamt war der erste Veteranentag so gefüllt von Erinnerungen, Anekdoten, Fragen und guter Laune, oder dem Antrag zum Veteranenabzeichen, dass manche anwesende Soldaten erstaunt auf die Uhr schauten und vor lauter Gesprächen fast die eigene Portion Erbsensuppe vergessen hätten. Was bleibt als Fazit? Mit der großen Veranstaltung der Bundesregierung in Berlin konnte Geilenkirchen sicherlich nicht ganz mithalten, auch wenn wir nahe dran waren, was vor allem an Stimmung, Motivation und Engagement lag.
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