25.03.2026
dpa

Deutschland verstärkt Marinepräsenz im Nordatlantik

Während Großbritannien einen Zerstörer ins Mittelmeer schickt, übernimmt die deutsche Fregatte «Sachsen» als Kommandoschiff im Nordatlantik. Auch ein weiteres Schiff wird verlegt.

Singapur. Deutschland verstärkt zur Entlastung Verbündeter seine Marinepräsenz im Nordatlantik. Weil Großbritannien den Zerstörer «HMS Dragon» ins Mittelmeer verlege, werde die deutsche Fregatte «Sachsen» als Führungsschiff der ständigen Nato-Einsatzgruppe eingesetzt, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Rande seines Besuchs in Singapur. Er habe dies mit seinem britischen Amtskollegen John Healey besprochen.

Zudem wird die Deutsche Marine mit der «Brandenburg» nach eigenen Angaben eine weitere Fregatte in den Nordatlantik verlegen. Dies gilt als Reaktion auf militärische Aktivitäten Russlands im Nordatlantik, ohne dass dazu offizielle Angaben gemacht wurden.

Großbritannien hat die «HMS Dragon» wegen der Lage inmitten des israelisch-amerikanischen Krieges gegen Iran ins östliche Mittelmeer verlegt. Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärkten die Nato-Staaten Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region. Der britische Zerstörer ist inzwischen in dem Seegebiet eingetroffen. 

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