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Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Vilnius. Der Kommandeur der Bundeswehr-Brigade in Litauen sieht die Aufstellung seines Gefechtsverbandes in dem baltischen Nato-Land auf einem guten Weg. «Der Aufbau der Brigade läuft planmäßig - unverändert», sagte General Christoph Huber der Deutschen Presse-Agentur in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Die Zahl an Bundeswehrangehörigen vor Ort sei inzwischen auf 500 angewachsen und solle 2026 weiter steigen.
Die Bundeswehr baut in Litauen die Panzerbrigade 45 auf, die zum verstärkten Schutz der Nato-Ostflanke dienen soll. Sie wurde von der Bundesregierung als Reaktion auf die wachsende Bedrohung durch Russland zugesagt und im April formal in Dienst gestellt. Die Brigade soll bis 2027 mit einer Gesamtstärke von 4.800 Soldaten und 200 zivilen Mitarbeitern voll einsatzfähig sein.
Mehr Soldaten und Übungen
Nach Angaben Hubers wird die Brigade im Februar 2026 das Kommando über das Panzergrenadierbataillon 122 (Oberviechtach/Bayern) und das Panzerbataillon 203 (Augustdorf/NRW) übernehmen. Und auch der von der Bundeswehr geführte Nato-Gefechtsverband in Litauen («Multinational Battlegroup Lithuania») soll dann der Panzerbrigade 45 unterstellt werden.
«Wir werden dann gemeinsam mit diesen Verbänden, aber auch vielen weiteren Unterstützungselementen aus Deutschland heraus, unsere großen Ausbildungen und Übungen hier bereits durchführen in Litauen», sagte Huber. Damit leiste die Brigade einen Beitrag zur Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeit der Nato.
Sicherheitslage in Litauen «grundsätzlich unverändert»
Die gegenwärtige Sicherheitslage in Litauen bewertete der Brigadegeneral als «grundsätzlich unverändert». «Wir müssen uns bewusst sein, dass natürlich wir als westliche Demokratien uns immer auch einer hybriden Bedrohung gegenübersehen», sagte Huber mit Blick auf die von Belarus einfliegenden «Schmuggelballons», die zuletzt die Luftfahrt in Litauen störten. Die Nato sei sich dieser Bedrohung bewusst und reagiere darauf.
In Litauen musste in den vergangenen Wochen mehrfach der Betrieb an Flughäfen ausgesetzt werden. Grund dafür waren aus Belarus einfliegende Wetterballons, die zuletzt wiederholt in größerer Anzahl in den litauischen Luftraum eindrangen. Sie werden üblicherweise von Schmugglern eingesetzt, um Zigaretten illegal über die Grenze zu bringen. Die Regierung in Vilnius betrachtet das vermehrte Einfliegen der Ballons als «hybride Attacke», die maßgeblich auf die autoritäre Regierung in Minsk zurückzuführen sei - einen Verbündeten Russlands.
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