Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Stv. Bundesvorsitzender Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich, Landesvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk und Beisitzer ZB Alexander Träsch (1.-3- v.l.) mit den Referenten und Teilnehmern Foto: DBwV/Kaminsky
Giengen. Landesvorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Gerhard Stärk und der neu gewählte Beisitzer Zivile Beschäftigte im Landesverband, Alexander Träsch, begrüßten Gruppensprecher und Mitglieder von Beteiligungsgremien von Dienststellen aus ganz Süddeutschland zur Fach- und Zielgruppentagung Zivile Beschäftigte.
Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich, Stv. Bundesvorsitzender des DBwV, ging in seinem Grußwort auf Hintergründe der Arbeit des Bundesvorstands zur Umsetzung von Beschlüssen der 20. Hauptversammlung ein. Auch begrüßte er die weit gefasste Auslegung des Begriffs „Veteran“. Görlich machte mit Blick auf die Reaktionen nach dem Untersuchungsausschuss zu Beraterverträgen im BMVg deutlich, dass dem DBwV Kontinuität im politischen Raum wichtig sei. Ein Ministerwechsel bedeute Stillstand bei der Umsetzung von Beschlüssen der 20. Hauptversammlung.
Jens Scheer vom Sozialdienst Erfurt stellte das breite Aufgabenfeld und die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten des Sozialdienstes der Bundeswehr vor, der zuständig ist für Angehörige der Bundeswehr und ihre Familien im In- und Ausland. Der Sozialdienst kann in Notfällen mit seinen Sozialarbeitern sofort helfen, ist aber mit seinem Beratungsangebot, Unterrichtungen und Informationen zu sozialen Themen mit seinen Sozialberatern auch präventiv tätig.
Bernd Kaufmann, Mitglied im HPR beim BMVg Beamtengruppe, stellt die Chancen der neuen Rahmendienstvereinbarung (RDV) vor, die dienststellenbezogene flexible Arbeitszeitmodelle nunmehr auch in personalratsfähigen Dienststellen mit Soldaten ermögliche. Mit Blick auf die aktuelle Anwendungspraxis sehe Kaufmann, dass es mehr Mut der Dienststellenleiter erfordere, um diese Möglichkeiten der RDV zu nutzen und machte dies an den fünf verfügbaren Arbeitszeitmodellen deutlich. In einem weiteren Vortrag informierte Kaufmann über aktuell auf der Agenda stehende Themen im Hauptpersonalrat.
Die Umsetzung der 170 Beschlüsse der 20. Hauptversammlung für Zivile Beschäftigten war Schwerpunkt des Vortrags vom Vorsitzenden des Fachbereichs Zivile Beschäftigte, Klaus-Hermann Scharf. Er verwies auf die Broschüre „Zivilpersonal der Bundeswehr stärken“, die wesentliche Beschlüsse in geeigneter Weise und verständlich für die damit zu adressierenden Politiker zusammenfasst.
Scharf ging auch auf die Lage des Zivilpersonals ein, die sich in den nächsten 10-15 Jahren mit dem altersbedingten Verlassen der Bundeswehr von 60 Prozent der Zivilbeschäftigten dramatisch verschärfen werde. Er rief an Hand von Beispielen zahlreiche Defizite in Erinnerung, die eine Personalgewinnung mit ausbleibender Steigerung der Attraktivität erschweren dürfte. Scharf sieht hier dringenden Handlungsbedarf, den der DBwV mit Nachdruck einfordere.
Abschließend nutzte der Servicebeauftragte der Förderungsgesellschaft des DBwV, Hauptmann a.D. Ullrich Seelmann, die Gelegenheit, um Aufgaben und Konzept der FöG vorzustellen und auf Vorteile für Mitglieder des DBwV aus den zahlreichen Angeboten der FöG-Partner aufmerksam zu machen, die jederzeit aktuell in der Community über den Internetauftritt abrufbar sind.
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