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Den Jubel des Publikums in der Düsseldorfer Merkur Arena hat sich die deutsche Invictus-Mannschaft verdient - gleiches gilt für die Teams der 20 weiteren teilnehmenden Nationen. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Ein großes Fest verdient einen rauschenden Abschluss – und dieses Finale haben die Invictus Games und vor allem die Athletinnen und Athleten aus 21 Nationen in Düsseldorf auch bekommen.
Düsseldorf. Voller Emotionen war diese Woche der Invictus Games 2023 in Düsseldorf, emotional sind sie auch zu Ende gegangen. Zu Beginn der Abschlusszeremonie stand der Einmarsch der Nationen mit ihren Athletinnen und Athleten, die eine Woche lang eindrucksvoll gezeigt haben, dass sie unbezwungen sind und dabei so viele Menschen auf dem Geländer der Merkur Arena unweit des Rheins mit ihren Emotionen angesteckt und mitgerissen haben. Dieser Moment – er ist hochverdient – gehörte einzig und allein ihnen, den Protagonisten dieser Veranstaltung, die so viel für sich gegeben haben und uns allen dabei so viel gegeben haben in diesen Tagen.
„Wir wertschätzen euch, wir ehren euch“
„Ich bin sicher, Ihr seid körperlich erschöpft“, sagte der viel umjubelte Duke of Sussex, Prinz Harry, in Richtung der Athleten, „aber ich hoffe, dass Ihr jetzt mental stärker seid als vor Beginn der Spiele“. So viele der von ihm angesprochenen seien „an den dunkelsten Orten gewesen, die man sich vorstellen kann“. Und: „Wir wertschätzen euch, wir ehren euch. Die ganze Welt tut es.“
Zuvor hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Leistungen der Invictus-Teilnehmer gewürdigt. „Eure Stärke, jeden Tag weiterzumachen, ist das, was euch hier zusammengebracht hat. Ihr seid ein Vorbild für uns alle. Dem Duke of Sussex, der „selber im Kampf war“, dankte Steinmeier dafür, dass er vor neun Jahren die Invictus Games ins Leben gerufen habe.
Auch auf die Ukraine ging das Staatsoberhaupt ein – deren Mannschaft ist zum zweiten Mal bei den Invictus Games dabei. „Weil Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine überfallen hat, werden auch in diesen Stunden und Minuten, in denen wir hier sind, auf dem Schlachtfeld Soldaten bei der Verteidigung ihrer Heimat verwundet oder getötet.“ Dieser illegale Krieg könne heute zu Ende sein, so Steinmeier, „wenn Wladimir Putin seine Truppen zurückzieht“. Der Bundespräsident sagte dem angegriffenen Land weitere Unterstützung zu.
Auf Wiedersehen in Vancouver
Bevor mit dem Auftritt der britischen Sängerin Rita Ora die Show in Düsseldorf zu Ende ging, wurde die Invictus-Flagge von Soldaten des Wachbataillons eingeholt, vom Verteidigungsminister Boris Pistorius und den deutschen Invictus-Athleten Jörg Hinrichs und Jens Niemeyer an das kanadische Team übergeben. Mit diesem Akt waren die Invictus Games in Deutschland offiziell beendet. Im Februar 2025 sind die Invictus Games dann in Kanada zu Gast. Tschüss Düsseldorf – see you Vancouver.
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