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Im Bundestag: Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten
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Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Oberstabsfeldwebel Stefan Sprengers (l.), Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher (2.v.r.) und Fregattenkapitän Marco Thiele (r.) überreichten Stabsfeldwebel Frank Eggen das DBwV-Forderungspapier "Mission Seele 2023". Foto: DBwV/Katja Gersemann
Der Verein lud Unterstützer und Begleiter zum Sommerbiwak. Stefan Sprengers überreichte das DBwV-Forderungspapier „Mission Seele 2023“. Seit 15 Jahren engagiert sich der Verein „Angriff auf die Seele“ für einsatzversehrte Soldatinnen und Soldaten. In der vergangenen Woche lud der Vorsitzende, Stabsfeldwebel Frank Eggen, zu einem Sommerbiwak im Herzen von Berlin. Geladen waren viele Weggefährten und Unterstützer. Etwa der ZDF-Redakteur Mathis Feldhoff, der damals Frank Eggen mit seiner Reportage „Angriff auf die Seele“ für die schwierige Situation von Einsatzversehrten sensibilisierte – und damit ungeplant die Gründung des gleichnamigen Vereins durch Eggen auslöste. Auch die Wehrbeauftragte und zahlreiche Bundestagsabgeordnete, etwa Merle Spellerberg (Grüne), Nils Gründer (FDP) oder Niklas Wagener (Grüne) nahmen teil. Oder auch Ministerialrätin Dr. Dorothea Dix, die als Leiterin des Referats P III 3 das neue Soldatenentschädigungsgesetz verantwortet und zurzeit das Einsatzweiterverwendungsgesetz evaluiert, sowie Oberstarzt Dr. Andreas Lison. Der Leiter des Zentrums für Sportmedizin berichtete über die Mitte September zu Ende gegangenen Invictus Games und die Bedeutung von Rehabilitation.
Sommerbiwak im Reichstagspräsidentenpalais
„Das war eine wirklich runde und gelungene Veranstaltung“, sagte im Nachgang Oberstabsfeldwebel Stefan Sprengers. Der Vorsitzende Sanität im Bundesvorstand des DBwV war wie zahlreiche andere Mitglieder des Bundesvorstands und auch der Vorsitzende der Soldaten und Veteranenstiftung der Einladung zum Sommerbiwak im Sitz der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft, dem Berliner Reichstagspräsidentenpalais am Friedrich-Ebert-Platz, gefolgt. Sprengers, der Stellvertreter des Bundesvorsitzenden, Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher, sowie der Vorsitzende Marine, Fregattenkapitän Marco Thiele, nutzten die Gelegenheit, um Eggen offiziell das neue Forderungspapier „Mission Seele 2023“ des Deutschen BundeswehrVerbands zu überreichen.
Situation von Einsatzversehrten weiter verbessern
Der DBwV hatte das Papier während der Invictus Games veröffentlicht (Verlinkung zum Artikel vom 11.9.). Ein – auch – symbolischer Zeitpunkt, um dem deutschen Team und den Unterstützern den Rücken zu stärken. Mit den Forderungen an Politik und Bundeswehr soll die Verbesserung der Situation von Einsatzversehrten weiter vorangetrieben werden, auch und gerade vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen bei Betreuung und Fürsorge durch das deutsche Engagement an der Ostflanke. „Mission Seele 2023“ zeigt, welche Schritte dafür jetzt notwendig sind.
„Wir freuen uns über die sehr gute Zusammenarbeit mit „Angriff auf die Seele“, sagte Sprengers nach der Übergabe des Forderungspapiers. „Die Veranstaltung heute hat das auch noch einmal verdeutlicht.“ Besonders ergreifend war aus Sprengers Sicht die Schilderung einer Podiumsteilnehmerin, deren Mann seit vielen Jahren an PTBS erkrankt ist und die über Herausforderungen im Alltag berichtete. „Angehörige müssen noch viel stärker in den Mittelpunkt rücken als bisher“, so Sprengers. Deren Perspektive wird noch viel zu oft nicht berücksichtigt.“
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