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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
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Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Luftwaffe soll den schweren Transporthubschrauber CH-47 Chinook als Ersatz für den alternden CH-53 erhalten. Grafik: Boeing
Berlin. Der Verteidigungsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung weitere 17, so genannte 25-Millionen-Vorlagen, aus dem Sondervermögen für die Bundeswehr freigegeben. Das meiste Geld aus diesen 17 Vorlagen ist für den Kauf des neuen schweren Transporthubschraubers CH47F-Chinook vorgesehen, acht Milliarden Euro. Die Luftwaffe hat 60 Stück des Transporthubschraubers bestellt, der bis zu 40 Kubikmeter Ausrüstung über eine Distanz von 1000 Kilometern transportieren kann.
„Lücken müssen endlich geschlossen werden"
„Wir können als BundeswehrVerband endlich erkennen, das Tempo in die Beschaffung von Ausrüstung für unsere Bundeswehr kommt. Die 17 25-Millionen-Vorlagen jetzt vor der Sommerpause sind der erste Streich. Nach den Ferien muss es in dieser Geschwindigkeit weitergehen, damit die Lücken endlich geschlossen werden und modernes Gerät und vor allem Munition für die Truppe beschafft werden kann", macht der 1. Stellvertretende Vorsitzende, Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher, deulich.
Der Chinook, der vom US-Rüstungskonzern Boeing-Vertol produziert wird, soll den schweren Transporthubschrauber CH53 ersetzen, der seit mehr 50 Jahren in der Bundeswehr im Einsatz ist. Der neue Helikopter wird bei den NATO-Mitgliedsstaaten seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Die US-Army und ihre Alliierten haben zusammen 500 Stück des CH47F im Einsatz.
https://www.dbwv.de/mitgliedschaft-service/podcast-des-dbwv/beitrag/eine-top-entscheidung-fuer-die-luftwaffe
Zweigrößter Posten ist die Beschaffung von drei neuen Flottendienstbooten für 3,5 Milliarden Euro. Mehr als eine Milliarde Euro soll auch für neue Munition ausgegeben werden. Die Bundeswehr hat erhebliche Lücken in der Ausstattung. Vieles von dem Wenigen, das die Truppe noch in den Depots hatte, wird an die Ukraine geliefert, damit die Streitkräfte des Partnerlandes in Osteuropa sich gegen die russische Armee verteidigen können.
Allein in der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause am 5. Juli hat der Verteidigungsausschuss damit einen zweistelligen Milliardenbetrag für die Ausrüstung der Soldatinnen und Soldaten bewilligt. Für das 2. Halbjahr 2023 stehen noch über 60 Beschaffungsvorhaben auf der Tagesordnung von Haushalts- und Verteidigungsausschuss.
Hellmich: Es geht jetzt im Galopp weiter
„Es geht jetzt im Galopp weiter, um die vielen Ausrüstung slücken bei der Bundeswehr zu stopfen, die durch die langen Jahre entstanden sind, in denen die Truppe von der Substanz leben musste. Die Beschaffungsorganisation arbeitet mit Hochdruck und zielgerichtet an der Umsetzung der geplanten Maßnahmen“, sagt dazu Wolfgang Hellmich, verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
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