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Obermaat Christian Pink, Oberfeldwebel Theresa Lindloff und Hauptmann Carolin Kiefer im Gespräch mit Hauptmann Andreas Steinmetz (v.l.) Foto: DBwV/Kruse
Berlin. Mit einer Feierstunde zum Tag des Peacekeepers 2018 sind am Dienstag, 26. Juni, die deutschen Teilnehmer an internationalen Friedensmissionen geehrt worden. Stellvertretend wurden neben je drei Angehörigen von zivilen Organisationen und der Polizei auch Vertreter von Heer, Luftwaffe und Marine gewürdigt: Hauptmann Carolin Kiefer, Oberfeldwebel Theresa Lindloff und Obermaat Christian Pink. Die drei Soldaten bekamen die „Peacekeeper“-Auszeichnung aus den Händen von Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär bei Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.Für Tauber sind „Friedenswahrer“, so seine Übersetzung des englischen Begriffs, echte Vorbilder. „Und unsere Zeit braucht dringend mehr Vorbilder“, sagte er.
Die Rolle der Bundeswehrsoldaten bei internationalen Friedensmissionen betonte auch Helmut Teichmann, Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Sie sorgten unter anderem auch für ein sicheres Umfeld für die deutschen Polizisten im Ausland, sagte er, und verwies beispielsweise auf die Einsätze in Afghanistan und Mali.
Für den stellvertretenden Bundesvorsitzenden des DBwV, Hauptmann Andreas Steinmetz, ist der Tag des Peacekeepers eine gute und wichtige Gelegenheit auf den vernetzten Ansatz bei Friedensmissionen hinzuweisen. Die Erfolge durch diesen vernetzten Ansatz müssten besser vor allem in der Öffentlichkeit kommuniziert werden, sagte er am Rande der Veranstaltung im Bundesinnenministerium.Der „Internationale Tag des Peacekeepers“ ( „International Day of United Nations Peacekeepers“) wird am 29. Mai begangen. Seit 2013 wird die daran angelehnte, offizielle deutsche Ehrung im Wechsel vom Auswärtigen Amt, dem BMVg und dem Bundesinnenministerium ausgerichtet.Mit dem „International Day of United Nations Peacekeepers“ sollen zum einen die Teilnehmer an UN-Friedensmissionen (umgangssprachlich auch Blauhelm-Missionen genannt) für ihre hochprofessionelle Arbeit und ihren Mut gewürdigt werden. Zum anderen soll an die mehr als 3700 Menschen erinnert werden, die seit 1948 während einer UN-Mission ihr Leben verloren haben.
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