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4./AufklBtl 13 sammelt 4.345 Euro für den „Marsch zum Gedenken“
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Über 4000 Euro sammelte die 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 13 für den „Marsch zum Gedenken": Stabsfeldwebel Matz (Organisationsteam MzG, von links), Oberstabsfeldwebel Oetting (Spieß MzG), Hauptfeldwebel Schmidt (Organisationsteam MzG), Oberstabsgefreiter Hellmann (kniend, MBF Soldat 4./13), Stabsfeldwebel Brodmann (StDstBearbSK 4./13) und OStFw Oberstabsfeldwebel Kowalski (KpFw 4./13). Foto: Jörg Kowalski
Im zurückliegenden Quartal hat die 4. Kompanie des Aufklärungsbataillons 13 in Bad Salzungen (Thüringen) erneut ein starkes Zeichen für gelebte Kameradschaft und Erinnerungskultur gesetzt. Durch gemeinschaftliches Engagement der Soldatinnen und Soldaten konnten insgesamt 4.345 Euro gesammelt und im Rahmen der Weihnachtsfeier an den Marsch zum Gedenken übergeben werden.
Die Spendensumme kam durch konsequentes Pfandsammeln über mehrere Monate, weitere Erlöse aus gemeinschaftlichen Aktionen sowie zusätzliche Spenden während der Weihnachtsfeier der Kompanie zusammen. Die Übergabe des Spendenschecks erfolgte im Beisein von Vertretern des Marsches zum Gedenken sowie Angehörigen der Kompanieführung.
Der Marsch zum Gedenken, der vom Reservistenverband organisiert und vom Deutschen BundeswehrVerband unterstützt wird, steht für eine Form des Erinnerns, die bewusst aktiv gestaltet wird. Er verbindet das Gedenken an gefallene Kameradinnen und Kameraden mit Haltung, Bewegung und Gemeinschaft. Dabei geht es nicht nur um Rückschau, sondern auch um Verantwortung: für Werte, für Kameradschaft und für das Weitertragen der Erinnerung in die Gegenwart.
Gerade für junge Soldatinnen und Soldaten schafft diese Art des Gedenkens Orientierung und Sinn. In einer Zeit, die vielfach von Unsicherheit und Orientierungslosigkeit geprägt ist, vermittelt der Marsch zum Gedenken Halt, Richtung und Identität. Kameradschaft wird dabei nicht nur eingefordert, sondern erlebbar gemacht.
Die erneute Spendenaktion der 4./AufklBtl 13 ist Ausdruck eines tief verankerten Werteverständnisses innerhalb der Kompanie. Sie zeigt, dass Erinnerungskultur kein formaler Akt ist, sondern ein gemeinsamer Auftrag, der getragen und gestaltet werden muss – über Dienstgrade, Funktionen und Generationen hinweg.
Mit der Übergabe der Spende unterstreicht die Kompanie ihr Selbstverständnis: Verantwortung zu übernehmen, Kameradschaft zu leben und das Gedenken an gefallene Kameraden aktiv wachzuhalten – als festen Bestandteil soldatischen Handelns.
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