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Für die Flücjhtlinge aus der Ukraine wurden bereits vielerorts Notunterkünfte eingerichtet, so wie in dieser Turnhalle einer Schule. Für die Bewältigung der anwachsenden Flüchtlingsströme werden auch Reservisten gebraucht. Foto: dpa
Angesichts der kriegerischen Ereignisse in der Ukraine fragen sich viele Reservistinnen und Reservisten, wie sie in dieser Krise unterstützen können. Aus diesem Anlass ruft die Bundeswehr hilfswillige Reservisten auf, sich bei ihren Beorderungstruppenteilen zu melden. Auch unbeorderte Reservisten werden absehbar bei der Bewältigung der anwachsenden Flüchtlingsbewegungen gebraucht. Für sie hat das Kompetenzzentrum Reservistenangelegenheiten am 4. März eine zentrale Ansprechstelle eingerichtet: reserve.hilft@bundeswehr.org
Dazu erklärt Hauptmann Ingo Zergiebel, neuer Leiter der Arbeitsgruppe Reservedienst Leistende im Bundesvorstand des DBwV: „Die Bundeswehr hat einen bedeutenden Anteil an der erfolgreichen Bewältigung der pandemischen Lage geleistet und tut das immer noch. Ohne die tatkräftige Unterstützung durch die vielen freiwilligen Reservedienst Leistenden wäre das so nicht möglich gewesen. Das beweist: Auf die Reserve ist Verlass.“
Es sei erschütternd, so Zergiebel, was gerade in unserer osteuropäischen Nachbarschaft – mitten in Europa – mit einem souveränen Staat und seinen Bürgern gemacht wird, die unabhängig und frei leben wollen. Viele Reservisten fragen sich nun: Was kann ich tun?
„In dieser weiteren Krise braucht unser Land seine Reservisten“, so Hauptmann Zergiebel. „Wir alle haben das Bedürfnis, in dieser Lage zu helfen. Wenn Sie Ihren Beitrag leisten wollen, dann wenden Sie sich als Reservist an Ihre Beorderungsdienststelle oder an die neue Ansprechstelle der Bundeswehr. Die Bundesrepublik braucht jetzt ihre Reserve in der zivil-militärischen Zusammenarbeit und auch weiterhin in der Amtshilfe. Mein Dank und meine Anerkennung für Ihren Einsatz haben Sie schon jetzt.“
Wichtig sei, so Zerrgiebel, dass der Reservisteneinsatz in Deutschland an erster Stelle stehe. „Alle Reservisten tragen eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung wird am besten gerecht, wenn man sich zum Einsatz in der Heimat meldet“, macht Zergiebel deutlich.
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