70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Körperliche und mentale Stärke sind der Schlüssel
70 Jahre Wehrpflicht: Einführung, Aussetzung und Neubeginn
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Seit etwas mehr als zwei Jahrzehnten dürfen Frauen bei der Bundeswehr alle Laufbahnen einschlagen. Foto: picture alliance / photothek / Thomas Imo
Frauen und Dienst an der Waffe? Heute ist das keine Frage mehr, sondern gelebte Realität. Mehr als 24.000 Soldatinnen dienen heute in der Bundeswehr. Das entspricht nach Bundeswehrangaben einem Anteil von 13 Prozent bei insgesamt gut 183.000 Soldatinnen und Soldaten. Auf mindestens 15 Prozent soll der Frauenanteil in der Truppe steigen, heißt es.
Frauen bei der Bundeswehr sind nicht mehr wegzudenken. Sie fliegen Kampfflugzeuge, fahren Panzer und kommandieren Kriegsschiffe oder Kampfkompanien. Nicht zu vergessen sind die mehr als 81.000 zivilen Bundeswehrangehörigen. Mehr als 31.000, also rund 39 Prozent, sind weiblich.
Doch der Weg in die kämpfende Truppe war nicht leicht. Bei der Gründung der Bundeswehr 1955 war Frauen der Weg in die Streitkräfte komplett verschlossen. Erst ab 1975 dienten die ersten Frauen im Sanitätsdienst, 1991 wurde alle Laufbahnen des Sanitäts- und Militärmusikdienstes für sie geöffnet.
Dass es dabei nicht blieb, hat vor allem mit dem DBwV und einer Frau zu tun. Tanja Kreil, die sich 1996 als Soldatin beworben hat, klagt sich mit Hilfe des Deutschen BundeswehrVerbandes durch alle Instanzen. Mit der sogenannten Kreil-Entscheidung ebnet der Europäische Gerichtshof am 11. Januar 2000 Frauen den Weg in den aktiven Militärdienst bei der Bundeswehr. Initiator und quasi Motor des Ganzen war der damalige Bundes- und heutige Ehrenvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst a.D. Bernhard Gertz.
Mittlerweile sind Frauen längst in absoluten Toppositionen angekommen. Bereits 1994 wurde Verena von Weymarn vom damaligen Bundesverteidigungsminister Volker Rühe zum Generalarzt befördert. Damit wurde sie zum ersten weiblichen General in der deutschen Geschichte.
Lale Bartoschek gehört heute zu den Frauen, die es in der Bundeswehr bis zum Generalsrang geschafft haben. „Die Bundeswehr ist ein attraktiver und nachgefragter Arbeitgeber, der für Frauen in zivilen und militärischen Karrieren mit über 1000 Berufsbildern vielfältige Möglichkeiten bietet, einschließlich einer qualifizierten Ausbildung oder einem Studium, die individuellen Talente zu entfalten – und das ohne GenderPayGap!“, sagt Generalarzt Dr. med. Bartoschek mit Blick auf den diesjährigen 8. März, dem Internationalen Frauentag. Und unser Verbundsmitglied ergänzt: „Frauen sind in der Bundeswehr längst Alltag - und wir werden immer mehr!“
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