Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Infektionen sind unmittelbarer Faktor militärischer Verwundbarkeit
Im Bundestag: Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten
Empfehlungen der Rentenkommission: Keine Einbeziehung von Soldaten und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Europäische Parlament in Straßburg. Foto: Udo Pohlmann
Als die Europäische Union im Dezember 2012 den Friedensnobelpreis verliehen bekommt, ist das lange überfällig. Die EU ist die beste Idee, die die Europäer jemals hatten.
Will man als Politiker innenpolitisch auf sich aufmerksam machen, wird immer wieder EU-Bashing gewählt. Das vereint Rechtspopulisten auf dem gesamten Kontinent und schwappt ab und an auch in konservative und linke Kreise: zu bürokratisch, zu schwerfällig, zu aufgebläht, zu weit weg vom Bürger. Und viel zu teuer.
Zwar besteht durchaus Verbesserungsbedarf, keine Frage, im Kontext aber stimmt kein einziger der Vorwürfe. Ein Beispiel: Für die europäische Kommission arbeiten etwa 33.000 Menschen. Das mag nach viel klingen, aber alleine in München arbeiten 40.000 Verwaltungsangestellte. Die einen sind zuständig für 450 Millionen Einwohner, die anderen verwalten 1,4 Millionen Einwohner. Überbürokratisiert scheint das also eher nicht zu sein. Und selbst, wenn die Vorwürfe stimmen würden: Sie wären äußerst kleinkariert.
Denn allein ehemalige „Erbfeinde” wie Deutsche und Franzosen zu befreundeten Nationen zu machen, ist schon für sich genommen eine große Friedensleistung, der Friedensnobelpreis ist daher völlig verdient. 27 Nationen sind es mittlerweile, die zwar nicht immer in allen Fragen einer Meinung sind, die es aber geschafft haben, Krieg untereinander zu verbannen. Damals stand das sogar in der Begründung des norwegischen Nobelkomitees für die Wahl: „Über siebzig Jahre hatten Deutschland und Frankreich drei Kriege ausgefochten. Heute ist Krieg zwischen Deutschland und Frankreich undenkbar.“
Klein-Klein der Probleme verdeckt die Sicht auf das Wesentliche
Dazu kommt etwa verstärkter Handel im größten Binnenmarkt der Welt und eine immense Freizügigkeit: Schließlich können Bürger der EU in der gesamten Union wohnen und arbeiten, wo immer sie wollen. Das Klein-Klein der Probleme verdeckt leider oft die Sicht auf die wichtigste Errungenschaft der EU: ihren erfolgreichen Einsatz für Frieden und Versöhnung. Die Europawahl im Juni ist der ideale Zeitpunkt, um daran zu erinnern.
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