Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Sturmgewehr MK 556 des Thüringer Unternehmens C.G. Haenel soll das HK G36 bei der Bundeswehr ablösen. Foto: Screenshot Website C.G. Haenel
Berlin. Die Bundeswehr bekommt ein neues Sturmgewehr: Das Nachfolgemodell des G36 soll vom Unternehmen C.G. Haenel aus dem thüringischen Suhl geliefert werden. Das gab das Verteidigungsministerium am Dienstag (15. September) bekannt. Schon am Vortag hatten Medien über den Deal berichtet.
Überraschend geht die angeschlagene Waffenschmiede Heckler & Koch, seit vielen Jahrzehnten Lieferant der Bundeswehr, bei dem Geschäft leer aus. Die Wahl auf die Firma C.G. Haenel durch die Vergabestelle des Beschaffungsamtes fiel nach der abgeschlossenen Auswertung der Angebote, heißt es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Rechtswirksam sei das Ergebnis der Auswertung noch nicht, unterlegenen Bietern steht immer noch der Rechtsweg offen. Zudem steht die Entscheidung der Vergabestelle noch vorbehaltlich der parlamentarischen Billigung, so das BMVg weiter.
Bei der Beschaffung des „Systems Sturmgewehr Bundeswehr“ geht es um einen Auftrag im Wert von knapp 250 Millionen Euro. 120.000 Gewehre sollen in den kommenden Jahren für die Truppe angeschafft werden. Bei dem von C.G. Haenel angebotenen Modell soll es sich Medienberichten zufolge um das „MK 556“ handeln, das wie das von Heckler & Koch produzierte G36 Munition des Kalibers 5,56 x 45mm verschießt. Nach Angaben des Herstellers, der Teil einer Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist, ist die Waffe in allen Klimazonen erprobt. Als „CR223“ wird das Modell in einer halbautomatischen Variante von der sächsischen Polizei verwendet.
Das aktuell von der Bundeswehr genutzte G36 war vor einigen Jahren in die Kritik geraten, weil angeblich unter bestimmten, extremen Bedingungen die Treffgenauigkeit leidet. Die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte 2015 das Aus für das G36 verkündet. 2017 wurde der Auftrag für das Nachfolgemodell ausgeschrieben.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: