Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
„Gorch Fock“ gewinnt Wettfahrt mit Schwesterschiffen in Nordamerika
NATO-Gipfel in Ankara: Allianz setzt auf mehr Verteidigung, industrielle Stärke und Zusammenhalt
Auf einmal ist Grönland wieder Thema
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf – „Keine Verteidigung mit der schwarzen Null“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Deutsche UN-Soldaten tragen am 16. Oktober 1993 den Sarg mit dem Leichnam des Gefallenen Alexander Arndt am Flughafen von Phnom Penh zum Überführungsflug nach Deutschland. Der 26-jährige Sanitätsfeldwebel war zwei Tage zuvor in der kambodschanischen Hauptstadt erschossen worden. Foto: picture-alliance/dpa/afp
Er war der erste deutsche Soldat, der bei einem Auslandseinsatz fiel: Heute vor 30 Jahren, am 14. Oktober 1993, wurde Feldwebel Alexander Arndt in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh auf offener Straße von Unbekannten erschossen.
Die Bundeswehr war von Oktober 1991 bis November 1993 an den Missionen der Vereinten Nationen UNAMIC und UNTAC mit bis 150 Sanitätssoldatinnen und Sanitätssoldaten beteiligt. Die Bundeswehr übernahm damals die medizinische Versorgung von UNTAC und von Teilen der Zivilbevölkerung. In Phnom Penh bauten die deutschen Blauhelme dafür ein gut ausgestattetes Hospital auf.
Kambodscha war damals ein von Jahren des Krieges zerrüttetes Land. Während des Vietnam-Krieges fielen zahllose Bomben auf das Land, abgeworfen von US-Kampfflugzeugen, die die Nachschubwege des Vietcongs ins Visier nahmen. Nach einem Putsch flammte ein Bürgerkrieg auf, an dessen Ende das Terror-Regime der Steinzeitkommunisten der Roten Khmer stand. Hunderttausende Zivilisten wurden massakriert oder kamen bei Hungersnöten ums Leben. Es entstand der Begriff der „Killing Fields“. Ende 1979 besetzten vietnamesische Truppen das Land. Die Roten Khmer zogen sich in die Wälder zurück, es folgten weitere Jahre eines blutigen Guerilla-Krieges. Erst 1991 kam es zu einem Friedensabkommen, das die Vereinten Nationen überwachen sollten.
Deutschland beteiligte sich in insgesamt drei Kontingenten mit knapp 450 Soldaten an dem Einsatz. Am 14. Oktober 1993 hielt sich der Sanitätsfeldwebel Alexander Arndt außerhalb des Hospitals mit einem Kameraden in der Stadt auf. Auf dem Rückweg wurde von einem Motorrad aus das Feuer auf das Fahrzeug der Deutschen eröffnet. Der 26-jährige Alexander Arndt wurde von mehreren Kugeln tödlich getroffen. Die Hintergründe der Tat konnten nie ganz aufgeklärt werden. Alexander Arndt war der erste Deutsche, der bei einem Auslandseinsatz der Bundeswehr fiel.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verlieren oder zu Schaden kommen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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