Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
General Eberhard Zorn: Die Landes- und Bündnisverteidigung muss Denken und Handeln bestimmen. Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke
Berlin/Delitzsch. Zuerst kam der Tagesbefehl, mit dem der Generalinspekteur der Bundeswehr eine neue Broschüre zur Landes- und Bündnisverteidigung vorgestellt hat. Es folgte eine Klartext-Rede an der Unteroffizierschule des Heeres. General Eberhard Zorn machte es deutlich: Die Aufgabe Landes- und Bündnisverteidigung sei es, die Denken und Handeln bestimmen müsse.
„Bewusst war der Generalinspekteur an die Basis der Truppe in die Feldwebel-Boldt-Kaserne nach Delitzsch gekommen“, heißt es auf der Homepage des Verteidigungsministeriums. Und der GI machte den Feldwebeln und angehenden Feldwebeln klar, warum er ausgerechnet vor ihnen sein „Mindset Landes- und Bündnisverteidigung“ vorstellen wollte: Sie als die kommende Generation seien es, die sich den Herausforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung in besonderem Maße gegenübersähen.
Zorn erklärte, warum die Landes- und Bündnisverteidigung nun wieder im Mittelpunkt stehe. Geographisch mitten im Nato-Gebiet gelegen, sei Deutschland Drehscheibe alliierter Truppenbewegungen, Aufmarschgebiet und auch rückwärtiger Operationsraum. Im Konfliktfall sei heute mit hybriden Aktivitäten oder Cyberangriffen zu rechnen. Auch wenn die Auslandseinsätze weitergingen, müssten die Soldatinnen und Soldaten in der Lage sein, im „fliegenden Wechsel“ auf die Landes- und Bündnisverteidigung umzuschalten.
Auch mit Blick auf die anstehenden Haushaltsverhandlungen forderte General Zorn, dass die Bundeswehr bis 2031 in allen Bereichen für die Landes- und Bündnisverteidigung fit gemacht werden müsse. „Für eine glaubwürdige Abschreckung im Rahmen der Landesverteidigung benötigen wir wieder eine vollausgestattete Bundeswehr“, sagte der Generalsinspekteur, „wir müssen die Vollausstattung haben. Deshalb benötigen das Material schon heute, damit wir in Ausbildung, in Übungen damit auch arbeiten können. Und Sie am Ende sagen können: Ich habe geübt, wie wir kämpfen, um für alles gewappnet zu sein, was ich aufgezeigt habe“.
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