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Auf Abschiedstour: Die C-160 Transall hat sich mit einem Rundflug über Norddeutschland von ihren Fans verabschiedet. Foto: Bundeswehr/Volker Muth
Es ist der Abschied einer Legende: Mit einem Rundflug über Norddeutschland hat sich die C-160 Transall von ihren Fans verabschiedet. Sie wurde oft als „Engel der Lüfte“ bezeichnet und man darf sie eine Legende in der Geschichte der Bundeswehr nennen: Im April 1968 erhielt die Luftwaffe ihre erste C-160 Transall. Wohl kaum ein Mensch hätte wohl damals vermutet, dass die Transportmaschine erst nach mehr als 53 Jahren ihre erfolgreiche Karriere beenden würde.
Und nun ist es doch so weit: Das Lufttransportgeschwader 63 in Hohn ist die letzte Einheit der Luftwaffe, die noch Transall fliegt. Ende des Jahres soll dann aber endgültig Schluss sein. Die Luftwaffe fliegt dann nur noch den Airbus A400M und, sobald der gemeinsam mit Frankreich betriebene Verband aufgestellt ist, die C-130J Hercules.
Es interessant zu wissen, wie viele Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in den vergangenen fünf Jahrzehnten mit der Transall mitgeflogen sind – es wird eine gewaltige Zahl sein. Das sonore Brummen ihrer Turboprop-Triebwerke dürften die meisten Angehörigen der Bundeswehr zumindest schon mal gehört haben.
Time To Say Goodbye! Danke, liebe Brummel, für den last FlyBye bei den #Marineflieger|n! Das #MFG3 bedankt sich bei @Team_Luftwaffe für zuverlässige und kameradschaftliche Unterstützung in Einsatz und Übung! Wir werden die #Trall vermissen! #Abschiedstour#LTG63#GoodbyeTransallpic.twitter.com/JPHiqCOvCl— K3_GrafZeppelin (@K3_GrafZeppelin) June 3, 2021
Time To Say Goodbye! Danke, liebe Brummel, für den last FlyBye bei den #Marineflieger|n! Das #MFG3 bedankt sich bei @Team_Luftwaffe für zuverlässige und kameradschaftliche Unterstützung in Einsatz und Übung! Wir werden die #Trall vermissen! #Abschiedstour#LTG63#GoodbyeTransallpic.twitter.com/JPHiqCOvCl
Zahllose Hilfseinsätze hat sie hinter sich, sie brachte schon in den 1970er und 1980er Jahren Hilfsgüter in die Krisenregionen dieser Welt. Das belagerte Sarajewo flog sie im bosnischen Bürgerkrieg unter Beschuss an und in praktisch jedem Auslandseinsatz der Bundeswehr zählte sie zu den unverzichtbaren Akteuren. Sie brachte das notwendige Material zur Truppe, flog die Soldatinnen und Soldaten in den Einsatz und holte sie auch wieder heim. Sie benötigte keine gut ausgebauten Stützpunkte, da sie auf unbefestigten Pisten starten und landen konnte. Und wenn keine Staubpiste zur Verfügung stand, wurde die Fracht mit dem Lastenschirm abgesetzt. Für etliche Generationen von Fallschirmjägern der Bundeswehr war die Transall das Arbeitspferd, das sie punktgenau in ihr Einsatzgebiet brachte.
Kein Wunder, dass die Transall im Laufe ihres langen Lebens eine große Fangemeinde für sich gewinnen konnte. Stellvertretend für alle 110 Flugzeuge, die seit 1968 an die Luftwaffe ausgeliefert wurden, hat sich die Maschine mit der Kennung 50+40 heute in Norddeutschland auf Abschiedstour begeben. Die C-160 mit Sonderlackierung – genannt „Retro-Brummel“ – flog unter anderem über die Fliegerhorste Jagel, Nordholz und Wittmund, die Flughäfen Bremen und Rostock-Laage und über die Stadt Kiel.
Wer den Rundflug der „Retro-Brummel“ im Norden verpasst hat, bekommt in Süden nochmal die Gelegenheit, Abschied zu nehmen: Dort soll im August ein weiterer Abschiedsflug starten.
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