Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Daumen nach oben? Das BMVg kommt auf durchschnittlich 74 Prozent materielle Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme. Das wirft Fragen auf. Foto: Bundeswehr/Markus Schulze
Heute war es wieder soweit: Der Generalinspekteur stellte den „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr“ vor – zumindest den offenen Teil. Und schon der wirft eine ganze Reihe von Fragen auf. Ganz besonders diese: Durchschnittlich 74 Prozent Einsatzbereitschaft? Von welcher Bundeswehr spricht das BMVg bitte?
Wer sich umschaut und einsatzbereite Schiffe, Hubschrauber oder Panzer zählt, der landet meistens bei weniger als 50 Prozent.
Für viele Chefs und Kommandeure ist daher die einzig mögliche Erklärung: Der Bericht muss eine andere Armee meinen.
Okay: Neue Lkw oder Gabelstapler mögen in der einen oder anderen Kategorie den Schnitt etwas aufpolieren, aber bei den Hauptwaffensystemen? Da kann man beim besten Willen nicht von einem positiven Ergebnis sprechen.
Morgen werden dem Parlament die Zahlen im Einzelnen zugeleitet. Warten wir also ab und bringen dann bei nächster Gelegenheit Licht ins Dunkel. Dann werden wir es ja sehen: Gibt es eine zweite Armee? Oder sollte es tatsächlich so sein, dass man wie schon im letzten Jahr zu Taschenspieler-Tricks gegriffen und die Einsatzbereitschaftslage geschönt hat?
Eins ist jedenfalls klar: Wenn man behauptet, bei 74 Prozent zu liegen, hat man wenig Argumente, den Verteidigungshaushalt angemessen anzuheben. Morgen läuft übrigens die Debatte dazu im Bundestag. Warten wir mal ab…
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