70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Daumen nach oben? Das BMVg kommt auf durchschnittlich 74 Prozent materielle Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme. Das wirft Fragen auf. Foto: Bundeswehr/Markus Schulze
Heute war es wieder soweit: Der Generalinspekteur stellte den „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr“ vor – zumindest den offenen Teil. Und schon der wirft eine ganze Reihe von Fragen auf. Ganz besonders diese: Durchschnittlich 74 Prozent Einsatzbereitschaft? Von welcher Bundeswehr spricht das BMVg bitte?
Wer sich umschaut und einsatzbereite Schiffe, Hubschrauber oder Panzer zählt, der landet meistens bei weniger als 50 Prozent.
Für viele Chefs und Kommandeure ist daher die einzig mögliche Erklärung: Der Bericht muss eine andere Armee meinen.
Okay: Neue Lkw oder Gabelstapler mögen in der einen oder anderen Kategorie den Schnitt etwas aufpolieren, aber bei den Hauptwaffensystemen? Da kann man beim besten Willen nicht von einem positiven Ergebnis sprechen.
Morgen werden dem Parlament die Zahlen im Einzelnen zugeleitet. Warten wir also ab und bringen dann bei nächster Gelegenheit Licht ins Dunkel. Dann werden wir es ja sehen: Gibt es eine zweite Armee? Oder sollte es tatsächlich so sein, dass man wie schon im letzten Jahr zu Taschenspieler-Tricks gegriffen und die Einsatzbereitschaftslage geschönt hat?
Eins ist jedenfalls klar: Wenn man behauptet, bei 74 Prozent zu liegen, hat man wenig Argumente, den Verteidigungshaushalt angemessen anzuheben. Morgen läuft übrigens die Debatte dazu im Bundestag. Warten wir mal ab…
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