Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
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16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ein Soldat analysiert Daten an seinem Computer im Rahmen der Live-Fire-Cyber-Abwehrübung „Locked Shield“ 2019 in Köln Foto: Bundeswehr/Martina Pump
Kalkar. Es ist zurzeit viel von „Kriegstüchtigkeit“ die Rede – dabei geht es längst um mehr als eine einsatzbereite Truppe, die mit Panzern, Fregatten oder Kampfjets gut ausgestattet ist. Im Cyber-Bereich lauern Gefahren, die einen funktionierenden Staat schnell ans Limit bringen können. Die Großübung „Locked Shields“ soll dazu beitragen, Resilienz auch im Cyberraum zu stärken. Es ist die weltweit größte Übung dieser Art: An „Locked Shields“ – die Cyber-Abwehrübung wird seit 2010 von der NATO durchgeführt – beteiligen sich nach Angaben der Bundeswehr in diesem Jahr 3500 zivile und militärische IT-Experten aus 32 NATO-Mitgliedstaaten. Dabei gilt es, in Echtzeit simulierte Cyber-Angriffe auf simulierte Computer-Netzwerke und IT-Systeme kritischer Infrastruktur abzuwehren. Das Szenario soll dabei möglichst realistisch sein: Das ist das fiktive Land Berylia, das vom ebenso fiktiven Staat Crimsonia angegriffen wird – mit hybriden Mitteln. Die NATO unterstützt den angegriffenen Staat. Die Rolle des Angreifers übernimmt in diesem Szenario das „rote“ Team, das von der estnischen Hauptstadt Tallinn aus agiert. Die Cyber-Angriffe abwehren müssen die Spezialisten vom „blauen“ Team. Das sitzt in einer Messehalle auf dem Gelände des früheren Kernkraftwerks Kalkar und muss vielfältige Angriffe in Echtzeit abwehren. Rund 50 Kameradinnen und Kameraden aus Singapur verstärken das deutsche Team in Kalkar.
Die #NATO Übung vom @ccdcoe ?????#LockedShields?2024 läuft! Eine der größten multinationalen Übungen zur Cyber-Sicherheit. Besonderheit in diesem Jahr: Rund 50 KameradInnen aus ???????? @mindefsg arbeiten mit dem ????????-Team in #Deutschland zusammen.Nächste Woche mehr dazu, hier?????? pic.twitter.com/kJKVuadsJH— CIR Bundeswehr (@cirbw) April 10, 2024
Die #NATO Übung vom @ccdcoe ?????#LockedShields?2024 läuft! Eine der größten multinationalen Übungen zur Cyber-Sicherheit. Besonderheit in diesem Jahr: Rund 50 KameradInnen aus ???????? @mindefsg arbeiten mit dem ????????-Team in #Deutschland zusammen.Nächste Woche mehr dazu, hier?????? pic.twitter.com/kJKVuadsJH
Die Risiken sind durchaus real: Ein Cyber-Angriff auf Kommunikations- und Computernetzwerke oder auf die Energieinfrastruktur kann gravierende Folgen für die Verteidigungsfähigkeit eines Landes haben. Auch der Inspekteur CIR schätzt das Gefahrenpotential solcher Angriffe als hoch ein. „Jeden Tag wird versucht, in unsere Systeme einzudringen“, sagt Vizeadmiral Thomas Daum. Russland etwa betreibe einen enormen Aufwand im Bereich der hybriden Kriegsführung.
Mit Übungen wie „Locked Shields“, die noch bis zum 26. April läuft, will sich das Bündnis auf alle Risiken im Cyber-Bereich vorbereiten – auch dies ist ein Beitrag zur vielbeschworenen „Kriegstüchtigkeit“. Der Vorsitzende CIR im DBwV-Bundesvorstand, Technischer Regierungsamtsinspektor Bernd Kaufmann, ist überzeugt: „Die sehr engagierten und hoch qualifizierten Beschäftigten aller Statusgruppen schützen professionell unsere demokratische Freiheit auch im Cyberraum.“
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