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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Läuft: Laut einer aktuellen Studie genießt die Bundeswehr großen Rückhalt in der Bevölkerung. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Viel Kritik musste der Verteidigungsminister einstecken, wenn er von einer erforderlichen „Kriegstüchtigkeit“ sprach. Genauso der Generalinspekteur, wenn er vor der wachsenden Bedrohung durch ein massiv aufrüstendes Russland warnte. Doch eine neue, vom ZMSBw beauftragte Studie zeigt: Deutschland vertraut seiner Bundeswehr. Und: Die Deutschen wollen kriegstaugliche Streitkräfte.
Berlin. „Kriegstreiber“ ist noch einer der harmloseren Begriffe, die einem in manchen Sozialen Medien vorgeworfen werden, wenn man sich für einsatzbereite, verteidigungsfähige, ja kriegstüchtige Streitkräfte stark macht. Doch, wie so oft, sind es nicht diejenigen, die besonders laut krakeelen, die am Ende in der Mehrheit sind.
Eine aktuelle Studie des Instituts Ipsos, in Auftrag gegeben vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw), zeigt, dass sich die Deutschen durchaus eine Stärkung der Bundeswehr wünschen: So befürworten 57 Prozent der knapp 2000, zufällig ausgewählten Befragten, eine weitere Erhöhung des Wehretats. Von 19 auf 29 Prozent stieg im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der jungen Menschen, die sich für den Soldatenberuf interessieren. „Millionen Freiwilliger im wehrfähigen Alter wären bereit, Deutschland mit der Waffe zu verteidigen“, sagt Dr. Timo Graf vom ZMSBw. Von einem absoluten Mangel an Wehrbereitschaft könne keine Rede sein. Weiterhin auf niedrigem Niveau liegt allerdings das Interesse von jungen Frauen an der Bundeswehr: Lediglich 8 Prozent könnten sich eine militärische Verwendung vorstellen.
Fast die Hälfte befürwortet die Einführung eines Wehrdienstes
Eine Mehrheit von 49 Prozent befürwortet die Einführung eines Wehrdienstes im Rahmen einer allgemeinen Dienstpflicht – nur 24 Prozent lehnen dies ab. 23 Prozent der Befragten gaben an, in dieser Frage unentschlossen zu sein. Eine klare Mehrheit von 60 Prozent ist überzeugt, dass die Einführung einer Wehrpflicht die Fähigkeit der Bundeswehr zur Landes- und Bündnisverteidigung stärken würde.
Allgemein genießt die Bundeswehr hohe Akzeptanz und großes Ansehen: 82 Prozent der Befragten haben eine positive Einstellung zur Bundeswehr. Sogar 85 Prozent bringen den Streitkräften Vertrauen entgegen. Eine ebenso deutliche Mehrheit ist überzeugt, dass die Bundeswehr zum Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung beiträgt und zentrale Werte unserer Gesellschaft wie Freiheit und Gerechtigkeit verkörpert.
Russland wird als Bedrohung wahrgenommen Mit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sind die Zustimmungswerte für die Bundeswehr in der Bevölkerung gestiegen und bleiben seitdem auf konstant hohem Niveau. Russland wird nach wie vor als militärische Bedrohung wahrgenommen – der entgegengewirkt werden müsse: Und zwar nicht nur durch eine Stärkung der Bundeswehr, sondern auch durch militärische Unterstützung der angegriffenen Ukraine. Eine relative Mehrheit von 49 Prozent (+ vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr) spricht sich für die militärischen Unterstützungsleistungen der Ukraine aus. Dass die Bundeswehr weiterhin ukrainische Soldaten ausbildet, befürworten sogar 62 Prozent der Befragten. Gegen die Unterstützung der Ukraine sprechen sich der Studie in erster Linie Wählerinnen und Wähler der AfD und des BSW sowie Nichtwähler aus.
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