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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Fahrzeuge des Gebirgspionierbataillons 8 stehen in der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall für den Rückmarsch bereit. Foto: Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23
Bad Reichenhall. Die Schneelage hat sich in Südbayern weiter entspannt. Daher wurde der Katastrophenfall am Freitag (18. Januar) um Mitternacht im Landkreis Traunstein und am Samstag im Landkreis Berchtesgadener Land aufgehoben. Die meisten am Hilfseinsatz beteiligten Soldaten sind bereits wieder an ihren Heimatstandorten oder gerade auf dem Weg zu diesen.
Um dennoch für Notfälle vorbereitet zu sein, verbleibt noch eine Reserve von 40 Soldaten des Gebirgspionierbataillons 8 aus Ingolstadt mit schwerem Räumgerät sowie knapp 20 Sanitätskräfte am Standort Bad Reichenhall. Auch ein Lawineneinsatzzug wird beim Gebirgsjägerbataillon 232 in Bischofswiesen noch in Bereitschaft gehalten. Das Krisenreaktionszentrum der Gebirgsjägerbrigade 23 bleibt bis heute (21. Januar) noch rund um die Uhr besetzt.
Bis zu 2500 Soldaten und zivile Mitarbeiter der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ und weiterer Verbände der Bundeswehr beteiligten sich seit dem 10. Januar am Katastropheneinsatz oder standen in Bereitschaft. Die Gebirgssoldaten wurden dabei von Verbänden der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“, vom Informationstechnikbataillon 293 aus Murnau, vom Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf aus Mittenwald, von diversen Sanitätskräften sowie den Reservisten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte am Boden und auf den Dächern unterstützt. Die Kreisverbindungskommandos des Landeskommandos Bayern hielten die Verbindung zu Landratsämtern, deren Krisenstäben und zivilen Hilfsorganisationen. Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade standen in Bereitschaft. Hilfe aus der Luft kam vom Hubschraubergeschwader 64 der Luftwaffe aus Laupheim sowie von den Heeresfliegern des Transporthubschrauberregiments 30 aus Niederstetten.
Die Soldaten unterstützten die zivilen Hilfskräfte vor allem bei der Räumung von Schneelasten und befreiten mehr als 220.000 Quadratmeter Dachfläche von den Schneemassen, was rund 30 Fußballfeldern entspricht. Die eingesetzten Pionierkräfte räumten 13 Kilometer Straße und transportierten dabei ungefähr 4000 Tonnen Schnee ab. Diverse Versorgungsfahrten mit geschützten Fahrzeugen, mehrere Erkundungs- und Transportflüge sowie Lawinensprengungen ergänzten die Hilfeleistungen. Die beteiligten Sanitätskräfte betreuten medizinisch nicht nur Soldaten, sondern unterstützen in einigen Fällen auch die öffentliche medizinische Versorgung. Soldaten und zivile Mitarbeiter versorgten die eigenen Kräfte mit einigen zehntausend Mahlzeiten, stellten für mehrere hundert Soldaten Notquartiere zur Verfügung und gewährleisteten unzählige Personen- und Materialtransporte. Die eingesetzten Stäbe bearbeiteten und koordinierten eine Flut von Hilfsanträgen und Hilfsmaßnahmen. Einige hundert Fahrzeuge und schweres Pioniergerät waren im Einsatz.
Eine überaus positive Bilanz über die zivil-militärische Zusammenarbeit zieht auch Georg Grabner (CSU), Landrat im Berchtesgadener Land: „Die Zusammenarbeit der zivilen Hilfskräfte mit der Bundeswehr lief hervorragend, insbesondere auch dadurch, weil die Bundeswehr sowohl in der Führungsgruppe Katastrophenschutz als auch in den örtlichen Einsatzleitungen sehr kompetent und engagiert vertreten war. Damit war die Bundeswehr eine der großen Stützen in der Katastrophenlage. Bei Problemstellungen konnte vor allem durch die Fähigkeiten der Bundeswehr immer wieder schnell Abhilfe geschaffen werden.“
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