Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
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16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Bundeswehr setzt ihre Hubschrauber auch für Erkundungsflüge ein, um von Lawinen gefährdete Bereiche zu identifizieren. Foto: Bundeswehr/Weber
Berlin. Dieser Einsatz ist noch nicht zu Ende: Nach wie vor sind große Teile der Bundeswehr durch die „Operation Schneelage 2019“ im südlichen Bayern gebunden, auch wenn der Wetterbericht nachlassende Schneefälle für die kommenden Tage vorhersagt.
Allein am gestrigen Mittwoch (16. Januar) waren mehr als 1400 Soldaten im Einsatz, um die zivilen Hilfskräfte bei der Bewältigung der Schneekatastrophe zu unterstützen. Knapp 300 Soldaten wurden zusätzlich in Bereitschaft gehalten. Schwerpunkte des Einsatzes sind aktuell die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein und Miesbach. Entspannung dagegen in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen: Dort hoben die zuständigen Landratsämter am 15. Januar den Katastrophenfall auf, womit die Hilfseinsätze der Bundeswehr beendet sind.
Verstärkt sind nun auch Hubschrauber im Einsatz. Da nach wie vor Lawinengefahr besteht, führte ein Helikopter des Hubschraubergeschwaders 64 im Raum Ruhpolding Erkundungsflüge durch, um gefährdete Bereiche zu identifizieren. Ein zweiter Hubschrauber transportierte 25 Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 und des Gebirgsversorgungsbataillons 8 nach Reit im Winkl, um dort weitere Dächer vom Schnee zu befreien.
Wie groß die Lawinengefahr und wie wertvoll die Hilfe der Bundeswehr ist, zeigt das Beispiel des Schlechinger Ortsteils Raiten: Dort hatten Hubschrauberbesatzungen der Bundeswehr beobachtet, dass sich der Schnee an dem Hang gesenkt hatte - akute Gefahr. „Wenn sich das löst, könnte eine Staublawine mit bis zu 400 Stundenkilometern entstehen“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Deshalb war der gesamte Ort geräumt worden. Vor zehn Jahren war an der Stelle eine Lawine abgegangen, aber rund 150 Meter vor den Häusern zum Stehen gekommen.
Die 266 Einwohner von Raiten können mindestens bis Freitag nicht in ihre Häuser zurück und müssen bei Familien und Freunden bleiben, wie das Landratsamt Traunstein mitteilte. Eine Notunterkunft im Feuerwehrhaus im Nachbarort Unterwössen sei eingerichtet, bisher habe sie aber niemand genutzt.
Auch weitere Teile der Bundeswehr in Süddeutschland kommen jetzt zum Einsatz: Seit Anfang der der Woche werden Teile der Panzerbrigade 12 nach Berchtesgaden verlegt. Insgesamt 118 Soldaten des Versorgungsbataillons 4 wurden der Gebirgsjägerbrigade 23 für die Operation Schneelage unterstellt, meldete die Bundeswehr. Abhängig von der Entwicklung der Lage könnten auch noch Soldaten vom Panzergrenadierbataillon 112 aus Regen, vom Aufklärungsbataillon 8 aus Freyung und vom Panzerpionierbataillon 4 aus Bogen in die Krisenregion verlegen.
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Bundeswehr-Einsatz in Bayern: Im Kampf gegen den Schnee
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