Auf der Diversity-Konferenz des BMVg betonte Verteidigungsminister Boris Pistorius die Bedeutung von Vielfalt auch für den personellen Aufwuchs der Bundeswehr. Foto: Bundeswehr/Christoph Kassette

25.09.2026
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Pistorius: „Vielfalt ist kein Zeitgeist“

Bei der dritten Diversity-Konferenz des BMVg hat Verteidigungsminister Boris Pistorius die Bedeutung von Vielfalt als Stärke und als Faktor für die Einsatzbereitschaft betont.

Berlin. „Vielfalt ist kein Zeitgeist. Sie ist keine Imagekampagne. Sie ist keine Parole. Sie ist kein Luxus, keine Kirsche auf der Torte – nichts, womit man sich nur in ruhigen Zeiten beschäftigt, weil man es sich nur dann leisten kann.“ Mit diesen klaren Worten zur Bedeutung von Vielfalt in der Bundeswehr wandte sich der Verteidigungsminister an die rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dritten Diversity-Konferenz des BMVg. Für den Deutschen BundeswehrVerband nahm der Stellvertreter des Bundesvorsitzenden, Stabsfeldwebel a.D. Thomas Schwappacher, an der Veranstaltung im Tagungszentrum der Julius-Leber-Kaserne teil.

Wie das Ministerium berichtet, betonte Pistorius die zentrale Rolle von Personalpolitik in der Sicherheitspolitik. Es komme darauf an, dass die Bundeswehr wachse und auch jene Menschen erreiche, die zuvor nie an einen Dienst in der Bundeswehr gedacht hätten. Ziel des Ministers sei eine Bundeswehr, „in der niemand seine Herkunft verbergen muss, um dazuzugehören“.

Die Diversity-Konferenz war hochkarätig besetzt. Neben dem Minister wandten sich auch Staatssekretär Dr. Jan Stöß und der Generalinspekteur, General Carsten Breuer, an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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