Der Mensch im Fokus: Zentraler Bereich bringt den Organisationsbereich Personal in Köln zusammen
S1-Tagung des DBwV: Es kommt mehr denn je auf die Menschen an
Gewinnen, qualifizieren, binden: AG 3 zieht Bilanz für Soldaten auf Zeit
Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
Generalleutnant Dr. Freuding wird neuer Generalinspekteur der Bundeswehr
Alimentation: Wieder nur eine Nebelkerze?
Jahressteuergesetz 2026 – Sachverständige kritisieren geplante Verkürzung der 48-Monatsfrist
„Mit dem Gesetz wird es möglich sein, schneller zu bauen“
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Bundestagsmandate im Mittelmeer: Fortsetzung für EUNAVFOR MED IRINI und SEA GUARDIAN auf den Weg gebracht
Mandatsverlängerung für Bundeswehreinsätze im Südsudan und dem Roten Meer
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Rund 50 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Beschäftigte aus den Karrierecentern der Bundeswehr, aus den Bundeswehr-Universitäten, dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) und zahlreichen weiteren Dienststellen kamen zur DBwV-Zielgruppentagung Personal nach Köln. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Es müsste mittlerweile allen klar sein: Eine Zeitenwende, eine Wiederherstellung der Verteidigungsbereitschaft Deutschlands, ist ohne Personal nicht denkbar – ohne den Menschen geht eben nichts. Material und Gerät kann man kaufen, wenn das Geld da ist. Menschen jedoch muss man überzeugen. Grund genug für den Zentralen Bereich im Deutschen BundeswehrVerband, zur Zielgruppentagung Personal einzuladen.
Rund 50 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Beschäftigte aus den Karrierecentern der Bundeswehr, aus den Bundeswehr-Universitäten, dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw) und zahlreichen weiteren Dienststellen kamen vom 3. bis 5. November nach Köln. Sie alle werden im Verband vom Zentralen Bereich mit seinem Vorsitzenden, Hauptmann Lukas Jochum, vertreten.
Ohne Personal kein Aufwuchs
„Ohne Personal kein Aufwuchs – und ohne die Menschen in Karrierecentern, im BAPersBw und an unseren Universitäten kein Personal. Genau diese Kolleginnen und Kameraden haben wir nach Köln geholt. Wer den Aufwuchs der Bundeswehr organisiert, braucht selbst eine starke Stimme – und die gibt ihm der DBwV“, sagte Jochum zum Auftakt.
Die Entstehungsgeschichte und die Arbeit des Zentralen Bereichs stellte Hauptmann Jochum gleich zu Beginn der Tagung vor. Oberst i.G. Andreas Chacón Blazquez, Sprecher der Gruppe der Soldaten im Hauptpersonalrat beim BMVg, ging auf das Thema ein, das seit Monaten für Unruhe in der Bundeswehr sorgt: den im Mai verkündeten Beförderungsstopp und die damit verbundene Problematik der Mindestdienstzeiten.
Die elementare Rolle des Zentralen Bereichs für die Bundeswehr – und damit auch für den DBwV – hob auch Major d.R. Christian Sieh hervor. Der Justitiar des Verbandes wandte sich direkt an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Sie alle sind Wissensträger, und damit sind Sie natürlich auch enorm wichtig für unseren Verband.“
Frische Personal-Informationen aus Sicht des Dienstgebers brachten zwei Gäste aus dem BAPersBw mit. Zunächst trug Direktor Thorsten Roth, stellvertretender Abteilungsleiter II, zu den aktuellen Entwicklungen in der Personalgewinnung und zum Start des Neuen Wehrdienstes vor. Brigadegeneral Mario Thieme, Abteilungsleiter IV, hob die beiden großen Herausforderungen in seinem Verantwortungsbereich hervor: die Mindestdienstzeiten und die Gewinnung von Personal für die Brigade Litauen.
Wie stark sich der Organisationsbereich Personal im Verband aufstellt, zeigte der Workshop der Tagung. Die Teilnehmenden erarbeiteten, wie der DBwV in allen Dienststellen des Bereichs noch sichtbarer werden kann – gerade in den überwiegend zivil geprägten Dienststellen und bei den jungen Mitgliedern an den Universitäten. Mit dem „Netzwerk Pers“ sollen Truppenkameradschaften, Personalräte und Mandatsträger künftig enger verbunden werden, vor Ort wie digital.
Das Netzwerken gehört dazu
Wie immer bei den Veranstaltungen des Deutschen BundeswehrVerbandes bot auch diese Tagung nicht nur eine Fülle spannender Vorträge, sondern auch die ideale Möglichkeit zum informellen Austausch und zum Netzwerken – ein Punkt, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer wieder betonten.
„Der Organisationsbereich Personal im Zentralen Bereich ist im Verband angekommen: vernetzt, sichtbar und mit klaren Forderungen. Wer den Menschen in der Bundeswehr immer mehr abverlangt, muss ihnen auch mehr bieten – bei der Besoldung, bei den Beförderungen und bei der Unterkunft. Dafür machen wir ab jetzt gemeinsam Druck“, zog Jochum Bilanz.
In der kommenden Dezember-Ausgabe unseres Verbandsmagazins finden Sie einen ausführlichen Bericht zur Zielgruppentagung Personal des Zentralen Bereichs.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: