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Bundeswehr unterstützt Portugal um weitere sechs Wochen

In Portugal hilft ein 26-köpfiges Team der Bundeswehr im Kampf gegen Corona. Sie betreiben in einem Krankenhaus in Lissabon eine Intensivstation für bis zu 8 Patienten. Foto: Twitter

In Portugal hilft ein 26-köpfiges Team der Bundeswehr im Kampf gegen Corona. Sie betreiben in einem Krankenhaus in Lissabon eine Intensivstation für bis zu 8 Patienten. Foto: Twitter

12.02.2021
ssc

Bundeswehr unterstützt Portugal um weitere sechs Wochen

Unter dem Motto „Wir halten in Europa zusammen“ verkündete Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer via Twitter eine Verlängerung des Hilfs-Einsatzes in Portugal. „Mit meinem Amtskollegen Joao Cravinho und der Gesundheitsministerin Marta Temido habe ich vereinbart, dass wir Portugal noch weitere 6 Wochen unterstützen werden“, heißt es dort.

Ob die Verlängerung die 26 Ärzte und Pfleger betrifft, die derzeit ihren Dienst auf einer Intensivstation im Hospital da Luz leisten, oder ein neues Team zur Hilfe abkommandiert wird, ist bisher unklar. Bereits vor dem ersten Schichtbeginn am Montag teilte der Leiter des Teams, Oberarzt Jens-Peter Evers, in einem Interview mit, die Hilfe solle seiner Ansicht nach länger geleistet werden als die ursprünglich festgelegten drei Wochen. Das Team war am 10. Februar nach extrem kurzer Vorbereitungszeit ins Corona-Hochrisikogebiet Portugal ausgeflogen. Hauptfeldwebel Daniela Ohrem berichtete im DBwV-Podcast von der aktuellen Pandemie-Situation in der portugiesischen Klinik.

In Deutschland ist die Zahl der im Rahmen der Amtshilfe eingesetzten Bundeswehrangehörigen auf 18.700 Männer und Frauen gestiegen. Des Weiteren stehen bis zu 25.000 Soldatinnen und Soldaten bereit für die Umsetzung der Hilfeleistungsanträge. Die Bereitstellung eines so großen Gruppenkontingents stellt die Deutschen Streitkräfte vor große Herausforderungen. Bereits in ihrem gestrigen Tagesbefehl stellten die Verteidigungsministerin und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, klar, dass die aktuelle Pandemie-Lage auch weiterhin keine Rückkehr zur gewohnten Routine erlaube. „Manches wird liegenbleiben, das wir später nachholen müssen. Aber es zeichnet die Bundeswehr aus, sich der Lage anzupassen und ihren Auftrag mit Disziplin, Kompetenz und auch Kreativität zu erfüllen.“

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