Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bei einem NH90 (hier ein Archivfoto) ist in Gao ein Triebwerk ausgefallen, verletzt wurde zum Glück niemand Foto: Bundeswehr/Marc Tessensohn
Gao. In Mali ist es erneut zu einem Zwischenfall mit einem Bundeswehr-Hubschrauber gekommen. Wie erst jetzt bekannt wurde, setzte bereits am 14. September eines der Triebwerke aus, als ein NH90-Transporter im deutschen Feldlager Gao starten wollte. Zum Glück konnte die Crew die Maschine trotzdem sicher landen, es gab laut Luftfahrtamt der Bundeswehr keinen Personen- oder Sachschaden.
Auf Anfrage der „Welt“, die als erste über den Vorgang berichtet hatte, teilte das Luftfahrtamt mit, es habe sich um einen Probeflug gehandelt, nachdem das Triebwerk ausgewechselt worden war. „Bei einem planmäßig durchgeführten Triebwerkswechsel kam es im Rahmen der Endabnahme und den hierzu erforderlichen Triebwerksläufen zu Beginn des stationären Schwebeflugs während des Abhebens der Räder zum Ausfall eines Triebwerkes“, heißt es offiziell. Erste Berichte, wonach es zu Beschädigungen am Helikopter gekommen sei, dementierte die Bundeswehr.
Trotzdem sorgt der Zwischenfall für enormes Aufsehen. Schließlich war gerade erst am 26. Juli ein Tiger-Kampfhubschrauber in Mali abgestürzt, zwei Soldaten starben. Die Unfallursache ist bis heute nicht geklärt, weshalb alle Tiger der Bundeswehr bis auf weiteres am Boden bleiben.
Der NH90 dagegen soll weiterhin fliegen. „Hinweise auf einen systemischen Fehler, der Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft der NH90-Flotte nehmen könnte, liegen derzeit nicht vor“, heißt es bei der Bundeswehr. Das Triebwerk wird zur Untersuchung nach Deutschland geschickt.
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