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Der „kurze Draht“ statt lange Anfahrt und Wartezeiten in der Klinik hilft Patienten und Patientinnen bei ihrer Behandlung und Genesung. Foto: Bundeswehr/Thio Pulpanek
Ein Besuch beim Truppenarzt sorgt vielerorts für strapazierte Nerven. Die Terminbuchung und -vergabe läuft häufig analog über Notizzettel und Bücher, die Betreffenden müssen persönlich erscheinen oder zu bestimmten Sprechzeiten anrufen. Das Resultat: lange Schlangen, Warteschleifen, verlorene Zeit. Dass das auch anders geht, zeigt ein Sonderforschungsprojekt am Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Im Fachbereich der Orthopädie und Unfallchirurgie (FU XIV) haben fünf Fachärzte, zwölf Truppenärzte und insgesamt 98 Patienten die O-VS getestet – eine Online-Videosprechstunde.
Vor dem Online-Termin erhielten die Patienten per E-Mail oder SMS einen Link mit dem Passwort. Damit ging es quasi virtuell in einen geschützten Wartebereich, wo der Aufruf des Orthopäden erfolgte. Das Login erfolgt über die Ende-zu-Ende-gesicherte Breitband-Verbindungen eines zertifizierten Anbieters, der Empfang erfolgte über Smartphone, Tablet oder PC.
Das Ergebnis: Notwendige Anfahrtszeiten entfallen, aktuelle Gesundheitszustände lassen sich schneller abfragen und dadurch bedingt auch Behandlungen schneller einleiten, nicht zu schweigen von der verringerten Infektionsgefahr in Pandemie-Zeiten. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten – fand auch die Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V., die das Forschungsprojekt mit dem Paul-Schürmann-Preis auszeichnete. Diese Auszeichnung wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Wehrmedizin und Wehrpharmazie vergeben.
Das Berliner Sonderforschungsprojekt wurde bereits 2018 entwickelt, in Zusammenarbeit mit dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr (CIHBw). Derzeit wird noch ausgewertet, ob es wesentliche Unterschiede bei Online-Videosprechstunden versus „Live“-Konsultationen gibt. Für die digitale und telemedizinische Ausrichtung des Sanitätsdienstes könnte die „virtuelle Visite“ aber durchaus Sinn machen. „Perspektivisch konsequent wäre, das Angebot auf die truppenärztlichen Sprechstunden ebenso wie auf Dienststellen im Ausland auszuweiten, so das Fazit der Studienteilnehmenden.“
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