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Berlin/Paris. Der Raketenbetreiber Arianespace wird zwei deutsche Verteidigungssatelliten mit der Schwerlast-Trägerrakete Ariane 6 ins All schicken. Die beiden Satelliten sollen der Bundeswehr eine sichere militärische Telekommunikation der nächsten Generation garantieren, wie das Unternehmen gestern Abend mitteilte. Sie sollen von Europas Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana starten, zwei ältere Satellitenmodelle ablösen und mindestens 15 Jahre im All bleiben. Ein Zeitpunkt für den Start wurde nicht genannt.
Als Hauptauftragnehmer fungiert Airbus. Arianespace ist ein Tochterunternehmen des deutsch-französischen Raumfahrt- und Verteidigungskonzerns Arianegroup. Dieser hat mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch eine Absichtserklärung über die Kooperation bei der Forschung an neuen Technologien im Bereich der Wehrtechnik vereinbart. Dabei geht es um sicherheitsrelevante Weltraumtechnik, darunter Systeme zur Überwachung von Bewegungen im All.
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