Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
„Es werden immer diejenigen erfolgreicher sein, die sich am schnellsten anpassen können!“
Neue Facette der Veteranenbewegung: Invictus Germany Sports Festival
Peacekeeper in Berlin ausgezeichnet
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Debatte im Bundestag und Feierstunde in Brandenburg: Zeichen der Anerkennung für unsere Veteraninnen und Veteranen
Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
Battlefield Cyclists starten zur Tour of Honor
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung in der Bundesgeschäftsstelle des DBwV. Foto: DBwV
Vom 10. bis 11. Juni 2026 begrüßten der 1. Vorsitzende ERH, Hauptmann a.D. Ingo Zergiebel, und der 2. Vorsitzende ERH, Oberstabsfeldwebel a.D. Uwe Schenkel, Mitglieder des Bundesvorstands und der Länder zur Arbeitsgruppe 4 mit dem Schwerpunkt der Reserve in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Ziel der Tagung war es, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen einheitlichen Informationsstand über die aktuellen Entwicklungen zu verschaffen und die anstehende Umsetzung der Beschlüsse der 22. Hauptversammlung im Sachgebiet VIII zu koordinieren.Bereits in seinem Grußwort an die AG verdeutlichte der stellvertretende Bundesvorsitzende, Stabsfeldwebel a.D. Thomas Schwappacher, dass der beschriebene Aufwuchspfad im Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) und die im April 2026 veröffentlichte Strategische Leitlinie, Strategie der Reserve, maßgeblich die künftigen Debatten, in die sichder DBwV konstruktiv einbringt, prägen.
Neues aus der Gesetzgebung für die ReserveTino Taute aus der Abteilung Recht des DBwV wies auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den fachlichen Stellen inner- und außerhalb der Bundeswehr hin und gab einen Überblick über die Neuerungen und Kritikpunkte der vergangenen und aktuellen Gesetzgebungsverfahren für die Reserve. Einen weiteren Bärendienst wie zuletzt die Beschränkungen innerhalb der Fahrtkostenregelung (§ 17a USG) sollten die Verantwortlichen einer attraktiven Reserve nicht erweisen. Den Schwerpunkt der Ausführungen bildeten sodann die Neuerungen im geplanten Reservestärkungsgesetz, zu dem der DBwV konstruktiv und kritisch Stellung nahm.
Der Bundesvorsitzende, Oberst André Wüstner, bekräftigte in der anschließenden Diskussion den Gesamtvorteil für die Aktiven und Reservisten, wenn der DBwV wie bisher einen engen fachlichen Austausch auf allen Ebenen pflegt. Damit werde dazu beigetragen, dass künftige Reglungen verständlich, anwenderfreundlich, praxistauglich und letztlich wirkungsvoll Akzeptanz finden. Am Abend des ersten Tages stellte Oberstleutnant Michael Krause, Leiter des Veteranenbüros, die Aufgaben und aktuellen Schwerpunkte seiner seit Januar 2024 und mittlerweile weit bekannten Einrichtung vor. Krause gab Einblick über die Unterstützung des Fachreferates im BMVg, die federführend mit der Organisation des Veteranentages, insbesondere der Zentralveranstaltung im Berliner Regierungsviertel, betraut sind.
Kameradschaften im Heimatschutz Am zweiten Tag berichteten die Vertreter der Landesverbände über ihre reservespezifischen Tätigkeiten und Vorhaben und tauschten sich über neue Wege zur Kommunikation mit den Reservisten aus. Den Schwerpunkt bildete der Vortrag des Justitiars, Major d.R. Christian Sieh, über die mögliche Organisation von Kameradschaften im Heimatschutz. Am Beispiel eines Pilotprojekts am Standort Roth zeichnete Christian Sieh Überlegungen und neue Wege zur Gewinnung jüngerer Reservisten und zur stärkeren Einbindung der Heimatschutzkräfte nach.Die Teilnehmer sind sich einig, dass die Reserve vor bedeutenden und überfälligen Veränderungen steht. Die AG begleitet diesen Prozess aktiv, auch um die Interessen seiner Mitglieder weiterhin einbringen zu können.
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