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Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
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Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
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16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ein gutbesetzter Saal in der OHG Kaufbeuren unterstrich das große Interesse am Vortrag von Bernhard Hauber zum Thema „Beihilfe und Pflege“. Foto: we
Kaufbeuren. Mit über 60 Teilnehmern war der Vortrag zum Thema „Beihilfe und Pflege“ der Kameradschaft ERH Kaufbeuren ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie hoch das Interesse und die Betroffenheit unter den Ehemaligen ist. Bereits zu Beginn betonte Vorsitzender Friedel Wegner, dass Unsicherheiten und offene Fragen rund um die Pflege und die damit verbundenen Kosten viele Mitglieder beschäftigen. Die große Resonanz unterstreicht die Brisanz des Themas.
Brisante Zahlen und Fakten zur Pflege
Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, der im Landesvorstand Süddeutschland die Interessen der Mitglieder im Status ERH vertritt, informierte in der OHG Kaufbeuren über die Herausforderungen und Möglichkeiten der Beihilfe im Pflegefall. Besonders die vorgestellten Zahlen zur Zuzahlung bei stationärer Pflege – teilweise über 3.000 € monatlich – sorgten für nachdenkliche Gesichter und verdeutlichten die Dringlichkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Doch Hauber verstand es, die Unsicherheiten der Zuhörer aufzugreifen und mit fundierten Informationen zu begegnen. Er zeigte auf, dass die Beihilfe im Zusammenspiel mit der obligatorischen Krankenversicherung für ehemalige Berufssoldaten zufriedenstellende Unterstützung bietet. Ziel des Vortrags war es, Wissenslücken zu schließen und Ängste abzubauen – was laut Wegner nach der lebhaften Fragerunde erreicht wurde. Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Gerade bei solch komplexen Themen ist es beruhigend zu wissen, dass wir im DBwV nicht allein gelassen werden und kompetente Ansprechpartner an unserer Seite haben.“
Optimistisch stimmte der abschließende Hinweis, dass Mitglieder des DBwV mit dem Verband einen starken Partner an ihrer Seite haben – sei es bei Rechtsberatung, schneller Hilfe nach Unfällen oder Unterstützung nach Schlaganfällen. Viele Leistungen werden im Rahmen der Mitgliedschaft auch durch Partnerorganisationen bereitgestellt und können jederzeit abgerufen werden.
Der Nachmittag zeigte: Die Herausforderungen sind groß, aber mit dem richtigen Wissen und einem starken Verband im Rücken können die Mitglieder zuversichtlich in die Zukunft blicken.
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