70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Auslandseinsatz der Bundeswehr in Mali gilt als der gefährlichste. Die Präsidentenwahl soll dem armen Land nun Stabilität bringen - doch Vorwürfe des Wahlbetrugs sorgen schon im Vorfeld für Unsicherheit.Bamako - Im Krisenstaat Mali haben die Bürger unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen in einer Stichwahl über einen neuen Präsidenten abgestimmt. Die Abstimmung in dem westafrikanischen Land verlief am Sonntag weitgehend ruhig - mit einer Ausnahme: Im Wahlkreis von Oppositionsführer Soumaïla Cissé wurde ein Stimmlokal angegriffen. Der Leiter des Wahllokals wurde dabei getötet, wie eine zivilgesellschaftliche Organisation mitteilte. Die Ergebnisse der Wahl sollten Ende der Woche bekanntgegeben werden. Die Wähler mussten sich zwischen Amtsinhaber Ibrahim Boubacar Keïta (73) und Cissé (68) entscheiden. Keïta gilt als Favorit, er erhielt bei der ersten Runde der Präsidentenwahl am 29. Juli rund 42 Prozent der Stimmen. Allerdings kann er nur eine dürftige Bilanz vorweisen - während seiner ersten Amtszeit seit 2013 hat sich die Sicherheitslage in Mali verschlechtert. Sein Herausforderer Cissé erhielt bei der ersten Abstimmung nur rund 18 Prozent der Stimmen. Er warf Keïta Wahlbetrug vor, das Verfassungsgericht bestätigte aber die Ergebnisse. Man werde die Entscheidung der Wähler mit «Ruhe und Selbstbewusstsein» akzeptieren, sagte Keïta, der seine Stimme in einem Wahllokal in der Hauptstadt Bamako abgab. Cissé betonte nach seiner Stimmabgabe in seinem Wahlkreis in der Nähe von Timbuktu im unsicheren Norden des Landes: «Mali braucht eine Veränderung.» Das Land benötige keinen Präsident, der betrüge, um zu gewinnen. Der wüstenhafte Norden Malis ist das Rückzugsgebiet mehrerer mit Al-Kaida verbundener islamistischer Terrororganisationen. Eine rund 14 000 Mann starke UN-Friedenstruppe, an der sich auch die Bundeswehr mit etwa 1000 Soldaten beteiligt, bemüht sich um eine Stabilisierung des Landes. Für die Bundeswehr ist die UN-Mission knapp hinter Afghanistan der zweitgrößte Auslandseinsatz, er gilt als ihr gefährlichster.Ein Wahllokal in der Region Niafunké wurde von bewaffneten Unbekannten angegriffen, wie eine Dachorganisation mehrerer örtlicher Wahlbeobachter-Gruppen mitteilte. Der Leiter des Wahllokals sei getötet, weitere Menschen seien verletzt und die Wahlmaterialien verbrannt worden. Es war zunächst unklar, wer hinter dem Angriff steckte.Bei der ersten Abstimmung vor zwei Wochen konnten die Wähler in Hunderten Wahllokalen im Norden und im Zentrum Malis wegen Angriffen und anderer Zwischenfälle nicht abstimmen. Die Regierung hatte nach eigenen Angaben die Sicherheitsvorkehrungen für die Stichwahl verstärkt. Bei den Wahllokalen seien deutlich mehr Sicherheitskräfte zu sehen gewesen, berichteten dpa-Reporter und Anwohner.
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