70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Anfang März hat der Einsatzgruppenversorger "Berlin" den Heimatstützpunkt Wilhelmshaven in Richtung Mittelmeer verlassen. Archivfoto: Bundeswehr/PAO Mittelmeer
Berlin. Das Bundeskabinett will die deutsche Beteiligung an zwei Marine-Einsätzen der Europäischen Union (EU) um ein weiteres Jahr verlängern. Die Ministerrunde beschloss dazu am Mittwoch (17. März) eine Fortsetzung der deutschen Beiträge zur Operation „Irini“ im Mittelmeer und zu dem Anti-Piraterie-Einsatz „Atalanta“ bis zum 30. April 2022. Letztlich entscheidet der Bundestag über die Verlängerung der Mandate.
„Irini“ hat zum Ziel, das UN-Waffenembargo gegen das nordafrikanische Bürgerkriegsland Libyen zu überwachen und Frachtschiffe auf dem Weg nach Libyen zu kontrollieren. Dies soll Libyen stabilisieren und den UN-geführten politischen Friedensprozesses unterstützen. Die Mission soll auch Ölschmuggel verhindern. Deutschland kann sich weiterhin mit bis zu 300 Soldaten beteiligen und stellt im Wechsel ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C Orion und ein Schiff. Anfang März war vom Marinestützpunkt Wilhelmshaven der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ in das Seegebiet aufgebrochen.
Das Mandat für die Anti-Piraterie-Mission „Atalanta“ am Horn von Afrika wird – einem erweiterten Auftrag der EU folgend – weiter gefasst. Kern des Einsatzes bleibt der Schutz der internationalen Schifffahrt vor Piraten, besonders mit Blick auf Schiffe des UN-Welternährungsprogramms und der Mission der Afrikanischen Union in Somalia. Genannt werden nun aber auch die Durchsetzung des gegen Somalia verhängten UN-Waffenembargos, die Bekämpfung illegalen Drogenhandels sowie die Erstellung eines erweiterten Lagebildes zu maritimer Kriminalität. Die Obergrenze für den Einsatz deutscher Soldaten soll von 400 auf 300 Männer und Frauen verringert werden.
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