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Berlin. Die Bundeswehr wertet einen Test von Drohnenschwärmen als Erfolg. Dabei wurde auf dem Truppenübungsplatz Altmark in Sachsen-Anhalt ein sogenannter Aufklärungs- und Wirkungsverbund aus Aufklärungsdrohnen, einer KI-unterstützten Führungssoftware sowie Kamikazedrohnen («Loitering Munition») verschiedener Hersteller ausprobiert. Das Experiment habe einen «wichtigen Meilenstein für die Gefechtsführung der Zukunft gesetzt», teilte die Bundeswehr mit.
Als Loitering Munition werden Drohnen mit einem Sprengkopf bezeichnet, die längere Zeit über einem Zielgebiet kreisen können, bis ihnen per Datenlink ein Ziel zugewiesen und das Angriffskommando gegeben wird.
Die Erprobung erfolgte nach diesen Angaben unter Federführung des Planungsamts der Bundeswehr. Zudem waren mehr als zehn Unternehmen beteiligt, darunter auch deutsche Drohnenhersteller wie Helsing und Stark Defence. Die Drohnen flogen im Test ohne Sprengkopf und zerschellten im Ziel.
Zur Steuerung wurde ein Bundeswehr-System («Command & Control Unmanned Management System Bundeswehr») eingesetzt. Mit dieser Software lassen sich verschiedene Drohnentypen und sogenannte Wirkmittel sowie ihre jeweilige Steuerungssoftware zu einem Wirksystem zusammenfassen.
Die Bundeswehr teilte dazu mit: «Mit dem erfolgreichen Experiment wurde der praktische Nachweis für den wirksamen Einsatz von Loitering Munition in der Bundeswehr erbracht und die Grundlage für die Verwendung KI-basierter Systeme im Gefecht gelegt.»
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