Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Hohe Spritpreise Entlastungsprämie „Schritt in die richtige Richtung“ - Anhebung beim „Kilometergeld“ notwendig
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Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Tadge, Scholz und David (v.l.) Foto: DBwV
Ein Vortrag des Vorsitzenden Luftwaffe stand im Mittelpunkt des Standorttages Celle. Am Rande der Veranstaltung in der Immelmann-Kaserne sprach Hauptmann Michael Scholz auch den Lufttransport in und aus den Einsatzgebieten an. Ein Thema, das den teilnehmenden Heeresfliegern nicht unbekannt ist. Leidet doch deren Truppengattung selbst seit langer Zeit unter zu wenigen einsatzbereiten Hubschraubern. Aspekte seines Vortrages waren die Personalentwicklung in der Bundeswehr, das Zulagenwesen, die Altersgrenzen für Berufssoldaten sowie die Gesetzliche Krankenversicherung für Zeitsoldaten.
An diesem Tag melden die Medien, dass das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) gravierende Probleme beim Lufttransport von Soldaten in die Auslandseinsätze eingestanden hat. Mehr als die Hälfte der Truppentransporte nach Afghanistan verspäten sich demnach mehr als 24 Stunden und auch bei den Flügen nach Mali und Jordanien gibt es Probleme mit der Pünktlichkeit. „Die Analyse zeigt, dass die verfügbaren militärischen Lufttransportkapazitäten derzeit nicht ausreichen“, schreibt dazu Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVg.
Was Tauber da zugeben musste ist sowohl für die Truppe wie auch für den Deutschen BundeswehrVerband nicht neu. Auch nicht, wie Scholz ausführte, die veraltete Infrastruktur und die völlig inakzeptablen Zeiten von der Planung bis zum Abschluss von Baumaßnahmen. Der Vorsitzende Luftwaffe nannte dazu das Beispiel einer Versicherung, die ein Gebäude innerhalb eines Jahres fertigstellen konnte: „Warum geht das bei der Bundeswehr nicht?“ Der Grund dafür bleibt nicht nur bei seinen Zuhörer im Dunkeln.
Der Standorttag in der alten Residenz- und Garnisonsstadt begann mit der Wahl des Vorstandes der Standortkameradschaft. An deren Spitze wurde Oberstleutnant Heiko Tadge bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Stabsfeldwebel Michael David. Neuer Schriftführer ist Hauptfeldwebel Benjamin Wegge, für die Kasse ist nach wie vor Stabsfeldwebel Oliver Plexnies zuständig.
In einer anschließenden Gesprächsrunde kamen Scholz und Oberstabsfeldwebel a.D. Martin Gebauer (Bezirksvorsitzender) mit Kommandeuren, Chefs und Spießen zusammen. Der Standorttag klang nach dem Vortrag des Vorsitzenden Luftwaffe in kameradschaftlicher Runde mit Fleisch vom Grill und Getränken aus. Da die deutsche Nationalmannschaft an diesem Dienstagnachmittag ihr letztes Vorrundenspiel zu bestreiten hatte, wurde am Mannschaftsheim darüber hinaus für Public Viewing gesorgt.
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