Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Tag der Bundeswehr: Die Kasernentore öffnen sich – der DBwV ist dabei
Besoldung und Versorgung weiter in der Überarbeitung – trotz Zusicherung des Dienstherrn Widersprüche einlegen
Battlefield Cyclists starten zur Tour of Honor
Ein ambitionierter Auftrag des Verteidigungsministers: Die Reorganisation des Bereichs Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Erinnerung an Alexej Kobelew
„Die Wertschätzung für die Soldaten und ihren Dienst spielt eine immer größere Rolle“
Erinnerung an Stefan Kamins
Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Flüchtlinge wurden zunächst in der Turnhalle auf dem Heeresflugplatz untergebracht.
Die Bundeswehr zeigt, was sie kann: Die ersten rund 100 Flüchtlinge sind in der Kaserne in Celle-Wietzenbruch eingetroffen. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz nahmen die Soldaten die Neuankömmlinge in Empfang. Die Bundeswehr sorgt für die Verpflegung, führt den medizinischen Erstcheck durch und stellt die Räumlichkeiten. Die Flüchtlinge wurden zunächst in der Turnhalle auf dem Heeresflugplatz untergebracht. Ob und wann weitere Menschen kommen, ist noch unklar.
Nicht nur dienstliche Aufgabe, sondern Ehrensache ist die Mitarbeit für Hauptfeldwebel Michael David, Vorsitzender der Truppenkameradschaft Flugbetriebsstaffel in Celle: “Es gab unter den Soldaten eine überwältigende Bereitschaft zu helfen.” Dafür opferten die Soldaten auch gern den Sonntag. Vom Nachmittag bis spät in die Nacht bereiteten die Bundeswehrangehörigen alles vor, inklusive Bettenlager in der Turnhalle. “Es war klasse, mit welcher Motivation alle Beteiligten zu Werke gegangen sind.”
Mit dem Aufbau war es aber noch nicht getan: „Wir waren dann die ganze Nacht auf ,Stand-by’ und haben in der Kaserne genächtigt. Am frühen Morgen waren sie dann da”, sagt David.
Vielen seien die Strapazen der Flucht anzusehen gewesen. „Die meisten hatten nur dabei, was sie am Leib tragen. Andere trugen ihr gesamtes Hab und Gut in einer Plastiktüte." Nach dem Sicherheitscheck erhielten die Flüchtlinge eine erste Mahlzeit. Nach anfänglicher Zurückhaltung zeigten sich die Neuankömmlinge dankbar für die umfassende Betreuung.
Alles erledigten die Celler Soldaten bei laufendem Betrieb: „Der Flugbetrieb in der Kaserne konnte die ganze Zeit weiterlaufen. Die Organisation hat hervorragend funktioniert", lobt David das Zusammenspiel der Kräfte.
Bis zu 700 Menschen werden insgesamt in den kommenden Tagen erwartet. Sie sollen in einer Notunterkunft auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in Celle-Scheuen untergebracht werden. Derzeit bauen dort zahlreiche zivile Helfer die Infrastruktur auf. Falls die Kapazitäten in der Notunterkunft nicht ausreichen sollten, will die Bundeswehr zwei Gebäude bei den Heeresfliegern in Wietzenbruch zur Verfügung stellen. Wie in Dresden an der Offizierschule des Heeres würden dann Flüchtlinge in aktiv genutzten Liegenschaften logieren.
Wenn alle an einem Strang ziehen, gelingen solche Mammutvorhaben. Die Bundeswehr ist ein Vorreiter, was die Improvisationsfähigkeit angeht. Und auch der BundeswehrVerband steht wie immer an vorderster Front.ck
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: