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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Rennrodlerin Oberfeldwebel Julia Taubitz hat gute Aussichten auf eine olympische Medaille. Foto: Picture-Alliance/foto2press/Steffen Proessdorf
Es geht los: Die Olympischen Winterspiele in Italien werden heute feierlich eröffnet. Mit dabei: viele Sportsoldatinnen und -soldaten der Bundeswehr.
184 deutsche Athletinnen und Athleten kämpfen bis zum 22. Februar im italienischen Mailand und Cortina um Medaillen bei den Olympischen Winterspielen. Auch in diesem Jahr sind Sportsoldatinnen und Sportsoldaten der Bundeswehr in nahezu allen Disziplinen vertreten – und viele von ihnen zählen zum erweiterten Favoritenkreis. Im Eiskanal hat Oberfeldwebel Julia Taubitz gute Aussichten auf Edelmetall. Die Rennrodlerin überzeugte im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft im kanadischen Whistler mit gleich vier Goldmedaillen und reist mit Medaillenhoffnungen nach Italien. Bereits olympiaerfahren ist Sportsoldatin Emma Aicher. Die 22-jährige Ski-Alpin-Athletin gewann bei den Spielen in Peking 2022 die Silbermedaille. Auch Katharina Hennig-Dotzler darf sich erneut Hoffnungen machen: Die Langläuferin stand bereits in Peking ganz oben auf dem Podest und holte dort Gold im Teamsprint sowie Silber mit der Damenstaffel.
Chancen trotz starker Konkurrenz
Im Eiskunstlauf gehen Hauptgefreite Minerva-Fabienne Hase und ihr Partner Nikita Wolodin mit Medaillenträumen an den Start. Das Paar wurde im vergangenen Jahr in Tallinn Europameister und gewann bei der Weltmeisterschaft die Silbermedaille. Die Konkurrenz ist stark – doch ein Platz auf dem olympischen Podest könnte möglich sein. Als weiterer Hoffnungsträger gilt Eisschnellläufer Finn Sonnekalb. Der erst 18-jährige Sportsoldat gewann bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 gleich dreimal Gold – über 500 und 1500 Meter sowie im Massenstart – und zählt damit zu den vielversprechendsten Nachwuchsathleten.
Die Bundeswehr ist der größte staatliche Förderer des deutschen Spitzensports. Mit einem Personalansatz von 890 Dienstposten (Stand: März 2025) fördert sie den deutschen Hochleistungssport und unterstützt damit eine gesamtstaatliche Aufgabe. Die Aufstellung der 14 Sportförderungsgruppen basiert auf einem Beschluss des Deutschen Bundestages von 1968.Dass die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten bei Olympia erfolgreich sein können, zeigten bereits die Winterspiele 2022: Damals holten sie insgesamt 17 von 27 Medaillen für Deutschland. Nun heißt es, Daumen drücken – für alle deutschen Athletinnen und Athleten.
Schon vor der Eröffnungszeremonie heute Abend um 20 Uhr im Mailänder Guiseppe Meazza Stadion – live zu sehen im TV bei Eurosport 1 oder im Live-Stream der ARD-Sportschau – starten bereits jetzt die ersten sportlichen Wettkämpfe, etwa im Eiskunstlauf, Eishockey der Frauen und Curling.
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