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Berlin. Ein Erkundungsteam der Bundeswehr für mögliche Militärübungen in Grönland soll am frühen Abend auf der Insel eintreffen. Es gehe um die Frage, ob die Arktis sicher sei und inwiefern Deutschland mit seinen Nato-Partnern dazu beitragen könne, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin.
Als Möglichkeit nannte er Flüge mit Seefernaufklärern P-8 Poseidon der Deutschen Marine. «Auch der Einsatz von Fregatten oder anderen Marineeinheiten zur Seeraumüberwachung ist denkbar. Theoretisch auch die Verlegung von Eurofightern», sagte der Sprecher.
Die Erkundungsmission mehrerer europäischer Nato-Verbündeter wird von Dänemark angeführt, zu dem die größtenteils mit Eis bedeckte Insel gehört. Unter anderem Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande schicken Soldaten.
Von deutscher Seite sind Logistiker und Experten aus unterschiedlichen Bereichen dabei, wie der Ministeriumssprecher sagte. Die 15 Männer und Frauen hatten in Dänemark einen Zwischenstopp für erste Gespräche mit den Partnern eingelegt. Sie sollen nun die Begebenheiten vor Ort prüfen.
US-Präsident Donald Trump hat wiederholt deutlich gemacht, dass Amerika sich die Insel einverleiben will - was die europäischen Nato-Partner vehement ablehnen. Krisengespräche zwischen den USA, Dänemark und Grönland waren weitgehend ergebnislos zu Ende gegangen.
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